Polen droht mit Intervention im Ukrainekonflikt
Die polnische Regierung setzt ihren offensiven außenpolitischen Kurs im Umgang mit Russland weiterhin fort.
Die polnische Regierung setzt ihren offensiven außenpolitischen Kurs im Umgang mit Russland weiterhin fort.
Aufgrund einer Sonderausgabe des Compact-Magazins prüft die polnische Regierung nun das Verbot der Zeitschrift.
Die Bundesregierung und die Warschauer Regierung haben sehr unterschiedliche Ziele im Ukrainekonflikt und darüber hinaus. Bislang duckt sich Deutschland jedoch vor dem östlichen Nachbarn weg.
Am Dienstagabend mehrten sich die Medienberichte über zwei Raketeneinschläge im ostpolnischen Dorf Przewodów nahe der polnisch-ukrainischen Grenze. Diverse westliche Medien legten sich rasch – und wohl vorschnell – auf Russland als Verantwortlichen fest.
Der Leiter des Essener WDR-Studios Georg bzw. Georgine Kellermann bezeichnete Polen als „Schande aller Europäer“ und erntete dafür heftige Kritik.
Manchmal reicht ein fragwürdiger Text, damit ein rechtsintellektueller Vordenker sein eigenes Denkmal beschädigt. Was für Weißmann sein infamer „Ärmel Hoch“-Text war, droht bei Engels ein Plädoyer zu werden, dass Deutschland den polnischen Nachbarn demütig Steuergeld in Billionenhöhe in den Rachen werfen soll, um einem historisch wie strategisch völlig verqueren Revanchismus Tribut zu zollen.
Polens Regierung fordert Kriegsreparationen von Deutschland in Höhe von 1,3 Billionen Euro. Der Politikberater Tomasz M. Froelich sieht diesen Schritt kritisch und beobachtet bei führenden konservativen Politikern Europas eine weitverbreitete Schwäche.
Laut einem polnischen Gutachten belaufen sich ausstehende Zahlungen für die Schäden des Zweiten Weltkriegs auf 1,3 Billionen Euro. Diese Summe forderte die polnische Regierung nun ein.
Polen kürzt die finanziellen Mittel für den Sprachunterricht der deutschen Minderheit. Der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul spricht im Interview über die Lage der deutschen Minderheit, das fehlende Interesse der deutschen Politik und mögliche Lösungen.
Der Krieg in der Ukraine sorgt weiterhin für hitzige Debatten – gerade auch innerhalb der politischen Rechten und Konservativen. Der Historiker Stefan Scheil erklärt im TAGESSTIMME-Interview, warum er aktuell keine Alternative zur NATO sieht und warum es keine deutsch-russischen Beziehungen auf Augenhöhe gibt.