Das Letzte (40): Eine verschwindende Generation
Mit dem Verschwinden der Kriegsgeneration drohen auch ihre persönlichen Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und die Nachkriegszeit unwiederbringlich verloren zu gehen.
Mit dem Verschwinden der Kriegsgeneration drohen auch ihre persönlichen Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und die Nachkriegszeit unwiederbringlich verloren zu gehen.
Bis heute fehlt in Deutschland eine lebendige Erinnerungskultur an die Vertreibung von Millionen Deutschen. Politische Entscheidungen sowie unterschiedliche Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der DDR erschwerten ein solches Gedenken nachhaltig.
Aus einem einfachen Familiengericht wird eine Spurensuche durch die eigene Familiengeschichte: von Schweigen, Heimatverlust, widersprüchlichen Erinnerungen und der Frage, was von der alten Heimat bleibt, wenn selbst die Denkmäler verschwinden.
Mit der Ankündigung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), man wolle irgendwann einen Sudetendeutschen Tag in Tschechien abhalten, hat man im östlichen Nachbarland keine Freude.