Causa Kalbitz: „Ein Grabenkampf nutzt nur dem Gegner“
Kalbitz? Meuthen? Stephan Brandner, Mitglied des AfD-Bundesvorstands und Abgeordneter im Bundestag, plädiert im Freilich-Interview für mehr Vernunft und Einheit in der AfD.
Kalbitz? Meuthen? Stephan Brandner, Mitglied des AfD-Bundesvorstands und Abgeordneter im Bundestag, plädiert im Freilich-Interview für mehr Vernunft und Einheit in der AfD.
Sollte seine Beschäftigung bei Pegida zum Problem werden, wolle er bei den Veranstaltungen der Bewegung künftig nur noch als Gastredner auftreten.
Weil der sozialdemokratische Bürgermeister einer mittelfränkischen Kleinstadt unter anderem mit der Stimme eines AfD-Politikers in sein Amt gewählt wurde, will ihn die Bayern-SPD nun aus der Partei ausschließen.
In der jüngeren Vergangenheit häufen sich wieder die Angriffe mutmaßlicher Linksextremisten auf Politiker und Einrichtungen der AfD – so wie in der Nacht auf Mittwoch in Hamburg.
AfD-Chef Jörg Meuthen zeigte sich in einem Interview mit dem Magazin Cicero überzeugt davon, dass es aufgrund des aktuellen Streits nicht zu einer Spaltung der Partei kommen werde. Die Aufregung werde sich „schnell wieder legen“, so Meuthen.
Nach dem umstrittenen Parteiausschluss von Andreas Kalbitz hat sich der Großteil seiner Fraktion in Brandenburg dazu entschlossen, ihm den Rücken zu stärken.
Die Causa Kalbitz wird zur Zerreißprobe für die AfD. Strache ist zurück auf der politischen Bühne. Und der patriotische Rapper Prototyp NDS hat ein neues Lied veröffentlicht.
Der deutsche Germanist und Historiker Prof. Dr. Günter Scholdt beschäftigt sich in seinem neuesten Buch mit dem Populismus. Im Interview mit der Tagesstimme spricht er über die Gründe für das Erstarken populistischer Bewegungen und ob sich die AfD zum Populismus bekennen sollte.
Thüringens AfD-Chef Björn Höcke nennt den Ausschluss seines Parteifreundes Andreas Kalbitz einen „politischen Akt“ und spricht von „Verrat an der Partei“. Kritik übt er deshalb besonders an Jörg Meuthen und Beatrix von Storch.
Für AfD-Bundessprecher Meuthen war der Ausschluss des brandenburgischen AfD-Landeschefs Kalbitz eine „rein rechtliche“ Entscheidung.