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Krawalle in Nizza: Jeder dritte Festgenommene Ausländer

Nach den schweren Krawallen in Nizza drohen ausländischen Tatverdächtigen nun Konsequenzen. Der zuständige Präfekt will ihnen neben strafrechtlichen Sanktionen auch den Aufenthaltstitel entziehen.

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Brennende Barrikaden, Rauch und vermummte Jugendliche. Laut Behördenangaben besitzt jeder dritte Festgenommene keine französische Staatsbürgerschaft.
Brennende Barrikaden, Rauch und vermummte Jugendliche. Laut Behördenangaben besitzt jeder dritte Festgenommene keine französische Staatsbürgerschaft. (Bild: IMAGO / MAXPPP)

Nizza. – Nach den schweren Ausschreitungen vom 17. Oktober im südfranzösischen Nizza, bei denen ein Dutzend Polizisten verletzt und zahlreiche Geschäfte geplündert wurden, liegen nun neue Angaben zur Herkunft der Festgenommenen vor. Wie der zuständige Präfekt Jean-Marie Girier mitteilte, besitzen rund ein Drittel der bei den Krawallen Festgenommenen keine französische Staatsbürgerschaft. Gegen die beteiligten Ausländer sollen nun auch aufenthaltsrechtliche Maßnahmen geprüft werden, wie französische Medien berichten.

Präfekt begrüßt Vorgehen der Justiz

In einem Radiointerview am Montag kündigte Girier an, dass er gegen ausländische Tatverdächtige zusätzlich zu den strafrechtlichen Verfahren den Entzug bestehender Aufenthaltstitel anstrebt. Dadurch könnten die Betroffenen neben einer möglichen gerichtlichen Verurteilung auch ihren Aufenthaltsstatus in Frankreich verlieren. Gleichzeitig begrüßte der Präfekt das Vorgehen der Staatsanwaltschaft und die bereits angeordneten Untersuchungshaftmaßnahmen gegen Tatverdächtige.

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