Der Politologe und Publizist Hamed Abdel-Samad gehört zu den wichtigsten Islamkritikern unserer Zeit. Nun sperrte ihn Facebook für drei Tage – offenbar wegen eines islamkritischen Kommentars.
Zuerst Amazon, nun die Junge Freiheit (JF) – nach dem US-Konzern stoppt auch der JF-Buchdienst den Verkauf der Jungeuropa-Neuerscheinung „Marx von rechts“.
Das preisgekrönte Album „Jung, Brutal und Gutaussehend 3“ der beiden Rapper Farid Bang und Kollegah landete nun auf der Liste der jugendgefährdenden Medien („Index“).
In Großbritannien werden zurzeit Forderungen nach unabhängigen Überwachungsbeauftragten für soziale Netzwerke und Seiten wie Google laut. Durch die Kontrolle der Inhalte solle jedoch keine Zensur stattfinden, sondern das Internet zu einem sicheren Ort gemacht werden. In Ägypten verschärft man unterdessen die Kontrollen erfolgreicher Social-Media-Profile. Amnesty International übt Kritik an diesem Vorhaben und sieht die Meinungsfreiheit gefährdet.
Der Nachrichtendienst Twitter hat diese Woche das Profil des konservativ-libertären Moderators und Komikers Gavin McInnes und mehrere Konten der von ihm gegründeten Gruppe „Proud Boys“ gesperrt.
Der umstrittene Radiomoderator habe gegen die Richtlinien der Firmen verstoßen. So lautet die Begründung für die Sperren. Alex Jones spricht von „Zensur“.
In Tirol sorgt die Streichung eines Auftritts des überregional bekannten Kabarettisten Markus Koschuh von einem Auftritt im Oktober derzeit für Aufregung. Der Künstler sieht sich als Opfer „politischer Zensur“.