Ukraine-Krieg: Bisher rund 45.000 Menschen nach Österreich geflohen
Bei den Zahlen handelt es sich um Schätzungen aus dem Innenministerium. Dort geht man auch davon aus, dass 75 bis 80 Prozent in andere EU-Länder weiterreisen wollen.
Bei den Zahlen handelt es sich um Schätzungen aus dem Innenministerium. Dort geht man auch davon aus, dass 75 bis 80 Prozent in andere EU-Länder weiterreisen wollen.
Im letzten Teil seines Kommentars über Putin, Russland und den Ukrainie-Krieg zieht Hans-Jörg Jenewein ein Fazit: Das Ziel müsse ein sofortiger Waffenstillstand sein. Ein EU- oder NATO-Beitritt der Ukraine sei keine sinnvolle Option, betont er. (HIER den zweiten Teil des Kommentars lesen.)
Am Mittwoch brachen unsere Reporter von Lemberg nach Bila Zerkwa auf. Die 220.000-Einwohner-Stadt liegt knapp 80 Kilometer südlich von Kiew. Hier gab es bereits russische Raketenangriffe. Doch die Stadt liegt auch an einer möglichen Fluchtroute aus der Hauptstadt.
Im zweiten Teil seines dreiteiligen Kommentars geht Hans-Jörg Jenewein weiter auf die Gründe für den Konflikt mit Russland ein. Außerdem wirft er einen Blick auf die österreichische Neutralität. (HIER den ersten Teil des Kommentars lesen.)
Das EU-Parlament fordert schärfere Sanktionen gegen Russland.
Die TAGESSTIMME berichtet direkt aus der Ukraine. Derzeit befindet sich unser Reporter-Team weiterhin im westukrainischen Lemberg. Die Lage hier ist weiterhin ruhig. Mittlerweile sind auch internationale Freiwillige angekommen. Ukrainische Flüchtlinge, Afrikaner und Zigeuner warten am Bahnhof auf die Weiterreise.
Die meisten Anträge kamen auch 2021 von Syrern, gefolgt von Afghanen. Der Großteil der Asylwerber ist männlich, wie die Zahlen zeigen.
Wenn sich historische Ereignisse überschlagen – und der zur Stunde laufende Krieg in der Ukraine ist zweifelsfrei ein solches Ereignis – ist sowohl die Beurteilung der Lage als auch die Einordnung des eigenen Standpunktes und die Reflexion der bisherigen Überzeugungen höchst schwierig und – um ein Modewort zu gebrauchen – volatil.
Wie ist das Leben in einem Land, das sich im Krieg befindet? In Lemberg geht das Leben weiter. Aber anders als vorher. Die TAGESSTIMME berichtet direkt über die Eindrücke vor Ort.
Die ungarische Regierung will nicht in den Ukraine-Krieg hineingezogen werden und leistet deshalb nur humanitäre Hilfe.