DOKUMENTIERT: „Risikolandschaft Österreich 2022“
Das Bundesheer hat die sicherheitspolitischen Herausforderungen für die nächsten 12 bis 18 Monate veröffentlicht. Die TAGESSTIMME dokumentiert die Analyse für das Jahr 2022.
Das Bundesheer hat die sicherheitspolitischen Herausforderungen für die nächsten 12 bis 18 Monate veröffentlicht. Die TAGESSTIMME dokumentiert die Analyse für das Jahr 2022.
Gestern befand ein Schöffensenat den sogenannten „Ibiza-Detektiv“ und selbsternannten „Freiheitskämpfer“ Julian Hessenthaler des Kokainhandels und der Dokumentenfälschung für schuldig. Dreieinhalb Jahre Haft für Hessenthaler und damit alle Zutaten für Märtyrer- und Legendenbildung.
Laut einer neuen „profil“-Umfrage sind 53 Prozent der Österreicher dafür, dass ukrainische Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren, sobald es die Sicherheitslage erlaubt. 38 Prozent der Befragten wollen, dass „gut integrierte Ukrainer“ auch nach dem Krieg bleiben dürfen.
Ein neuer Krieg tobt in Europa und droht sich auf den ganzen Kontinent auszuweiten – und weite Teile des polit-medialen Betriebs freuen sich wie ein Schnitzel. Denn endlich können sie unbeliebte Ideen wieder aus dem Hut zaubern, die von der kompletten Zerstörung des russischen Erbfeindes über einen NATO-Beitritt des gefühlten gesamten Sonnensystems bis hin zur EU-Armee reichen. Unserem Kulturraum helfen diese Vorschläge allesamt nicht – und der Ukraine sowieso nicht. Die Debatte um die Neutralität wird dabei so salopp geführt, als sei das eine beliebige Schnitzel-Diskussion, wie sie sich täglich an den Tischen unseres Landes ereignet.
Mit den Black-Lives-Matter-Protesten im Sommer 2020 geriet auch die Dornbirner Brauerei Mohrenbräu ins Visier der Kritiker. Knapp zwei Jahre später präsentiert das Traditionsunternehmen sein neues Logo.
Am Donnerstag wollen die EU-Innenminister über das Inkraftsetzen einer EU-Richtlinie beraten, durch die ankommende Flüchtlinge ohne langwieriges Asylverfahren unverzüglich vorübergehenden Schutz erhalten würden.
Wenn sich historische Ereignisse überschlagen – und der zur Stunde laufende Krieg in der Ukraine ist zweifelsfrei ein solches Ereignis – ist sowohl die Beurteilung der Lage als auch die Einordnung des eigenen Standpunktes und die Reflexion der bisherigen Überzeugungen höchst schwierig und – um ein Modewort zu gebrauchen – volatil.
Die EU-Kommissionschefin Von der Leyen und der ukrainische Präsident Selenski sprachen über einen EU-Beitritt der Ukraine.
„Österreichs uneingeschränkte Solidarität gilt der Ukraine“, betont Bundeskanzler Nehammer.
Peter Klimek wurde zum österreichischen Wissenschaftler des Jahres gekürt. Seit März 2020 ist der Leiter des Wiener Complexity Science Hub den Österreichern bekannt als Komplexitätsforscher (eine Berufsbezeichnung, die es praktisch nur in der Alpenrepublik zu geben scheint). Zusammen mit Niki Popper von der TU Wien wurden seine Modelle aus Differentialgleichungen, Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Graphen zum Begleiter für zahlreiche Landsleute, wenn es darum ging, Maßnahmen durchzusetzen.