Kardinal Marx: „Was von rechts außen kommt, ist immer spalterisch“
Erzbischof Marx sieht in rechten Strömungen eine wachsende Gefahr für die Einheit der Kirche. Er befürchtet einer drohende Spaltung.
Erzbischof Marx sieht in rechten Strömungen eine wachsende Gefahr für die Einheit der Kirche. Er befürchtet einer drohende Spaltung.
Die katholische Kirche betrachtet die Unterstützung von Migranten und Asylsuchenden als festen Bestandteil ihres Selbstverständnisses. Erzbischof Stefan Heße betonte, die Flüchtlingshilfe bilde das zentrale Fundament des kirchlichen Handelns.
In den vergangenen Jahren haben Geistliche immer wieder eine positive Haltung gegenüber der Regenbogenfahne gezeigt. Nach einem Vorfall hat sich nun auch Bischof Franz-Josef Overbeck demonstrativ hinter diese gestellt.
Die 2013 gegründete Academia Christiana, die sich zum Ziel gesetzt hat, jungen Katholiken ein „intellektuelles Rückgrat“ zu geben, soll aufgelöst werden. Das hat der französische Innenminister Gérald Darmanin vor wenigen Tagen bekannt gegeben.
Während eines Treffens mit Seminaristen und Priestern am Mittwoch gestand der Papst einige Laster von Würdenträgern innerhalb der Kirchengemeinschaft.
Ein offenes, humanes Menschenbild und ein bewusster Umgang mit der Schöpfung – nichts wäre derzeit wichtiger. Und wer sollte diese Geisteshaltung besser verwirklichen als katholische Denker? Die katholische Geisteswelt scheint indes aus den Buchhandlungen verschwunden, ihre Autoren in Vergessenheit geraten zu sein.
In den Augen von Bischof Dieser ist Homosexualität keine Sünde, denn Sünde sei ja, was einer tut, obwohl er anders könnte, meint er.
Auch im 21. Jahrhundert ist der christliche Glauben trotz der fortschreitenden Säkularisation in Europa lebendig. Der Politologe Prof. Dr. Felix Dirsch erklärt im Gespräch mit der TAGESSTIMME die Potentiale einer christlichen Renaissance und des Rechtskatholizismus.
Der Vorsitzende der Regenbogenpastorale, Franz Harant, sei überzeugt, dass die Initiative eine befreiende Aktion für viele sei. Es sei außerdem höchste Zeit, dass die römisch-katholische Kirche ihre Lehre zur Sexualität konstruktiv ändere.
Mit der eigenwilligen neuen Schreibung „Gott*“ stößt eine katholische Nachwuchsgruppe nicht nur auf Verständnis.