Wörterbuch zum Gender-Leitfaden nach heftiger Kritik zurückgezogen
Nach einiger Aufregung und massiver Kritik zieht das Land Kärnten sein umstrittenes Wörterbuch für den öffentlichen Dienst nun wieder zurück.
Nach einiger Aufregung und massiver Kritik zieht das Land Kärnten sein umstrittenes Wörterbuch für den öffentlichen Dienst nun wieder zurück.
Klagenfurt. - In Kärnten wurde in der letzten Regierungssitzung ein neuer Gender-Leitfaden beschlossen, der insgesamt 71 Seiten fasst. Dort finden sich Formulierungen, die nun für Funktionsbezeichnungen zu verwenden sind und aus einem Bauern etwa einen „landwirtschaftlich Beschäftigten“, aus einem Polizisten eine „Polizeikraft“ macht. Von der Opposition kommt heftige Kritik an dem „sinnlosen“ Leitfaden.
Geht es nach dem FPÖ-Abgeordneten Erwin Angerer, soll die Impflotterie-Milliarde für Kinderbetreuung umgewidmet werden.
Nachdem in der Vorwoche rund 5.000 Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung protestiert hatten, waren es am heutigen Samstag sogar bereits 30.000. Auch in Klagenfurt und St. Pölten gab es Demonstrationen.
Bei der FPÖ Kärnten kommt es zu einem Führungswechsel: Der Mühldorfer Bürgermeister und Nationalratsabgeordnete Erwin Angerer löst Gernot Darmann als Landesparteiobmann ab.
Heute begann im Nationalrat die dreitägige Debatte über das von der türkis-blauen Regierung vorgelegte Doppelbudget für 2018 und 2019. Heute wurden dabei die Kapitel Bundeskanzleramt und Oberste Organe Kunst und Kultur, Äußeres, Justiz und Inneres behandelt. Die Opposition erneuerte dabei ihre Kritik am Budget.