Deutschlands Importpreise auf Jahrhunderthoch
Die Importpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit dem Jahr 1974 nicht mehr.
Die Importpreise in Deutschland sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit dem Jahr 1974 nicht mehr.
Sie galten als Ass in der Hand des Bundeswirtschaftsministers, nun könnten sie seine Achillesferse darstellen: Der Füllstand der deutschen Gasspeicher ist unzureichend.
Die Berliner S-Bahn rechnet mit einer Verdreifachung ihrer Betriebskosten. Somit könnten die möglichen Mehrkosten von über 100 Millionen Euro zu roten Zahlen führen und den Weiterbetrieb gefährden.
Mit der näherkommenden Energiekrise häufen sich die Hiobsbotschaften. Experten melden, dass wegen der Gaspreise Millionen Haushalte in die Zahlungsunfähigkeit rutschen könnten.
Stimmen aus Politik und Wirtschaft kritisieren die von der Regierung beschlossene Gasumlage, welche ab dem Herbst mit Steigerungen bis zu 600% zu Buche schlagen wird.
Die angekündigte Gasumlage wird tief in das Portemonnaie einiger Familien greifen und Mehrkosten von bis zu 1.250 Euro bedeuten. Der Ökonom Jurij Kofner zeigt für dieses Szenario Alternativen auf.
Aufgrund der steigenden Energiepreisen hat eine sächsische Wohnungsgenossenschaft in Dippoldiswalde die Warmwasserversorgung eingeschränkt.
Seit dem 8. Dezember regiert das Kabinett Scholz mit Beteiligung der Partei Bündnis90/Die Grünen. Die selbsterklärte Umweltpartei steht mit der derzeitigen Energiekrise vor dem Problem, den eigenen Ansprüchen gerecht werden zu müssen.
Der Hamburger Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) will im Falle eines Gasmangels im Herbst und Winter das warme Wasser rationieren.