Energiekrise: Gas- und Strompreisdeckel würde 3,8 Milliarden Euro kosten
Erstmals hat die Bundesregierung Angaben zu den Kosten eines Gas- und Strompreisdeckels gemacht. Beide Maßnahmen würden bis zu 3,8 Milliarden Euro kosten.
Erstmals hat die Bundesregierung Angaben zu den Kosten eines Gas- und Strompreisdeckels gemacht. Beide Maßnahmen würden bis zu 3,8 Milliarden Euro kosten.
Großbritanniens neue Premierministerin Liz Truss setzt in der Krise auf Wirtschaftsliberalismus. Eingeläutet wird die neue Ära mit massiven Steuersenkungen und Deregulierungsmaßnahmen.
Die Energiekrise trifft nicht nur Privathaushalte empfindlich. Auch Unternehmen wie Supermärkte, die viel Energie für die Lagerung und Kühlung von Produkten benötigen, sind betroffen.
Der Staat übernimmt den angeschlagenen Gasimporteur Uniper. An der Gasumlage hält Vizekanzler Robert Habeck trotzdem fest.
Die Wirtschaft steuert hierzulande ganz offensichtlich auf eine Katastrophe zu. Dazu passt, dass der bundesdeutsche Städte- und Gemeindebund großflächige Stromausfälle befürchtet, wie er der Presse am 10. September meldete.
Der Deutsche Städtetag hat ernsthafte Zweifel über die Existenzsicherung der Stadtwerke. Er fordert eine finanzielle Entlastung der Versorger.
Abgesehen von der drohenden Stromknappheit hat die verfehlte Energiepolitik der Bundesregierung zu einer Explosion der Stromrechnungen geführt, die sowohl Bürger als auch Unternehmen extrem belasten. Der Ökonom Jurij Kofner kritisiert die aktuellen Krisenpolitik und zeigt echte Alternativen auf.
Die Energiekrise erhöht die Lebenserhaltungskosten in bisher ungeahnten Ausmaßen. Eine Berliner Rentnerin fürchtet nun um ihr gesamtes Erspartes.
Die Energiekrise zwingt manche Stromversorger dazu, Verbrauchern die Verträge zu kündigen. Davon sind nun auch Supermärkte in Osnabrück betroffen.
Die explodierenden Lebensmittel- und Energiepreise treffen die Mittelschicht mit voller Wucht. Die Sparkassen warnen vor schwerwiegenden Folgen.