„Zoomer sind faul“ – es gehört zur gepflegten Klage unserer Zeit, dass die Jugend nicht mehr so ist wie früher. Sie sei zu weich, zu bequem, zu sehr auf das unmittelbare Erleben fixiert und zu wenig bereit, sich in jene Disziplin zu fügen, aus der Wohlstand und Würde laut den Älteren erwachsen. Der tägliche Matcha für fünf Euro ist dabei zur symbolischen Verdichtung des Problems geworden: ein Luxusgetränk, konsumiert von jemandem, der sich gleichzeitig über fehlende Aufstiegschancen beklagt. Die Ironie liegt nahe, der Zeigefinger noch näher. Und beides greift daneben.
Denn wer die Generation Z, die sogenannten Zoomer, allein durch die Linse moralischer Unzulänglichkeit betrachtet, begeht einen kategorialen Irrtum – jenen Irrtum, der Symptom und Ursache miteinander verwechselt, der eine strukturell erzwungene Haltung als freie Entscheidung für Leichtigkeit liest und damit nicht nur diagnostisch versagt, sondern die eigentlich interessante Frage verfehlt: Was sagt es über ein System aus, wenn die meisten seiner nachwachsenden Generation zu dem Schluss kommen, dass sich Anstrengung nicht lohnt?
Der zerbrochene Gesellschaftsvertrag
Das Herzstück der modernen Leistungsgesellschaft war stets ein impliziter Vertrag, der zwar nicht schriftlich niedergelegt war, aber generationenübergreifend als selbstverständlich galt. Sein Kern war einfach: Wer arbeitet, sich einfügt und bildet, Bedürfnisse aufschiebt und Energie investiert, dem winkt am Ende materieller Aufstieg, gesichertes Eigentum und eine verlässliche Alterssicherung – kurz: ein besseres Leben als das der Eltern. Dieser Vertrag war nie universell gerecht verteilt, er kannte Ausschlüsse und Bevorzugungen. Doch er war glaubwürdig genug, um als Orientierungsrahmen zu funktionieren. Arbeit hatte Sinn, weil sie zu etwas Greifbarem führte. Die Zukunft würde besser werden, entsprechend waren die Qualen des Lebens zu tragen.
Für weite Teile der heutigen jungen Generation ist dieser Vertrag erloschen. Was an seine Stelle getreten ist, lässt sich an drei Koordinaten ablesen: Einem deutschen Wohnungsmarkt, der seit der Deregulierung des Wohnungsmarktes in den 1980er-Jahren die Strukturen fundamental änderte und gemeinwohlorientierte Anbieter weitestgehend durch profitorientierte ersetzt hat, und der den Eigentumserwerb für die unter dreißigjährige Mittelschicht im Vergleich zu früheren Generationen für viele erheblich erschwert; einem Markt, auf dem Mieter laut einer Studie der Wirtschaftsuniversität Wien im Schnitt ein Viertel ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen aufwenden, fast doppelt so viel wie Eigentümer, und bei jungen Haushalten unter 35 Jahren die Belastung noch deutlich höher liegt; einem Rentensystem, dessen langfristige Finanzierbarkeit politisch umstritten ist, dessen politische Reformunfähigkeit aber gleichzeitig ungebrochen ist. Gleichzeitig zehren Umkehrhypotheken und Pflegekosten das Vermögen der Älteren für die eigene Rente auf und hinterlassen zugleich kaum Erbmasse. Es geht um diejenigen, die erst anfangen sollen, Vermögen aufzubauen, sowie um eine Vermögensverteilung, die durch die Kombination aus Inflation, Niedrigzins und Finanzialisierung diejenigen begünstigt, die bereits Vermögen besitzen, während diejenigen, die erst anfangen wollen, strukturell ausgesperrt bleiben.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Österreich liegt die Wohneigentumsquote laut Statistik Austria bei 54 bis 55 Prozent. Doch diese Zahl verschleiert das eigentliche Problem, da sie sich auf alle Altersgruppen bezieht. In Wien ist die Eigentumsquote deutlich niedriger. Zudem stiegen die Mieten von 2010 bis 2024 je nach Datenlage um bis zu 80 Prozent. In diesem Kontext ist der Verweis auf individuelle Konsumaskese nicht nur intellektuell unredlich, sondern geradezu obszön. Wer auf den täglichen Kaffee verzichtet, hat am Ende des Jahres zwar ein paar hundert Euro mehr, aber keine Wohnung, keine Rente und kein Vermögen. Die „Deloitte Global Gen Z & Millennial Survey 2024“, für die über 22.000 Personen aus 44 Ländern befragt wurden, bestätigt dies. Die Deckung der Lebenshaltungskosten ist die mit Abstand größte Sorge der Generation Z – und Österreich liegt dabei noch über dem globalen Schnitt. 42 Prozent der österreichischen Zoomer gaben an, sehr besorgt über steigende Lebenshaltungskosten zu sein, verglichen mit 34 Prozent im globalen Durchschnitt.
Die Zugangssperren sind anderer Natur und liegen auf anderen Ebenen. Die Jugend, die das instinktiv wahrnimmt, auch wenn sie es selten so präzise artikuliert, reagiert folgerichtig: Sie ordnet ihre Prioritäten neu. Das geschieht nicht, weil sie bequem geworden ist, sondern weil das Anreizsystem kollabiert ist, das Disziplin einst rationalisierte. Wenn Aufwand und Ertrag strukturell auseinanderfallen, zerfällt auch das Ethos, das den Aufwand motiviert hätte.
Nach 1968 – Skepsis ohne Utopie
Und doch ist eine strukturelle Erklärung keine Entlastung. Das Verstehen einer Ursache ist nicht dasselbe wie das Billigen ihrer Wirkung. Der Blick zurück auf die Generation der heutigen betagten Wächter der Leistungsideologie eröffnet hier eine erhellende, wenn auch unbequeme Perspektive.
Die Achtundsechziger erlebten eine andere, weniger materielle Form der Entfremdung, die ihren Leidensdruck jedoch in politische Energie übersetzte. Sie glaubten, durch kollektives Handeln grundlegende Veränderungen herbeiführen zu können. Dieser utopische Überschuss, dieser Glaube an die Formbarkeit der Verhältnisse durch den organisierten Willen, war die Ressource, aus der politische Energie entstand. Über das Ergebnis lässt sich streiten – und das sollte man auch tun –, aber die Bereitschaft zur kollektiven Gestaltung war real.
Diese Ressource fehlt den Zoomern. Die historische Erfahrung ist hier ausschlaggebend, nicht die Schwäche des Charakters. Laut dem „Österreichischen Jugend-Trend-Monitor 2024“, für den 2.192 junge Österreicher zwischen 14 und 29 Jahren befragt wurden, ist die Generation trotz manifestierter Politikverdrossenheit keineswegs desinteressiert – aber sie glaubt mehrheitlich nicht mehr daran, durch politisches Engagement grundlegende Veränderungen herbeiführen zu können. Weniger als die Hälfte der österreichischen Jugendlichen zwischen 16 und 26 Jahren hält das politische System laut des Demokratie-Monitor 2025/26 des Foresight-Instituts noch für voll funktionsfähig. Bernhard Heinzlmaier, einer der bekanntesten Jugendforscher im deutschsprachigen Raum, brachte den Unterschied zu früheren Generationen auf den Punkt: Während die 68er „zukunftssüchtig“ gewesen seien, suchten die heutigen Jugendlichen Rückhalt in der Gegenwart oder der Vergangenheit – nicht in einer utopischen Zukunft.
Das Problem liegt jedoch woanders: im Übergang von berechtigter Skepsis zu politischer Abstinenz und von realistischem Pessimismus zu eskapistischem Rückzug. Denn von der gestrigen Politisierungsbereitschaft bleibt eben kein nüchterner, handlungsorientierter Pragmatismus übrig. Es ist Teilzeit und Wellness das Ziel, der Rückzug ins subjektiv Verwaltbare die Folge. Die Skepsis, die einmal ein Anfang sein könnte, wird stattdessen zum Endpunkt. Die Shell-Jugendstudie 2024, für die 2.509 junge Menschen zwischen 12 und 25 Jahren in Deutschland befragt wurden, beschreibt die aktuelle Jugend unter dem Titel „Pragmatisch zwischen Verdrossenheit und gelebter Vielfalt“ – ein Befund, der die Spannung zwischen realistischer Lagewahrnehmung und fehlender kollektiver Handlungsbereitschaft treffend beschreibt.
Innere Emigration als Struktur
Um dieses Phänomen zu verstehen, lohnt sich ein historischer Umweg, der in einer Weise erhellend ist, die zunächst überraschen mag. In den 1970er- und 1980er-Jahren entwickelten weite Teile der sowjetischen Gesellschaft eine charakteristische Überlebensstrategie, die von Historikern als „stilles Arrangement“ oder als kollektive innere Emigration beschrieben wurde. Man arbeitete nach Vorschrift, nicht mehr. Man sagte, was erwartet wurde. Man glaubte nichts davon. Der private Bereich wurde zum einzigen Raum, in dem etwas wie Authentizität möglich schien. Das System wurde nicht revolutionär bekämpft, sondern von innen heraus geleert. Wer kein Dissident war, arrangierte sich – nicht aus Überzeugung, sondern aus der strukturell erzwungenen Einsicht, dass das System undurchdringlich war und das eigene Engagement folgenlos bleiben würde.
Die Parallele zur gegenwärtigen Haltung vieler Zoomer liegt nicht in der politischen Repression – die fehlt weitestgehend, sofern es sich nicht um Rechte handelt. Sie liegt in der Struktur des Verhältnisses zwischen Individuum und System: Es ist eine Generation, die das offizielle Narrativ – hier das Versprechen des meritokratischen Aufstiegs – nicht mehr glaubt, aber keinen tragfähigen Gegenentwurf formuliert. Eine Generation, die sich innerlich verabschiedet hat, ohne äußerlich zu revoltieren; eine Generation, die das Dysfunktionale des Systems klar wahrnimmt. Der Soziologe Marcel Hartwig hat diesen Befund in jüngerer Zeit präzisiert. Bei der Generation Z gebe es kaum noch habituelle Vorprägung durch Milieu oder Elternhaus. Dadurch entstehe eine politische Leerstelle in der Sozialisation, die dann vorwiegend durch Individualisierung und Leistungstendenz ohne kollektiven Rahmen besetzt werde.
Was in der Sowjetunion durch äußeren Zwang erzwungen und ideologisch überwölbt wurde, vollzieht sich im gegenwärtigen Plattformkapitalismus scheinbar freiwillig – und ist gerade deshalb schwerer zu durchbrechen. Der Käfig der digitalen Moderne ist aus Annehmlichkeiten gebaut: aus Streamingdiensten, Achtsamkeitspraktiken, hyperindividualisierten Lebensstilversprechen und der unendlichen Vielfalt von Selbstverwirklichungsoptionen. Diese erzeugen jedoch keine politische Energie, sondern absorbieren sie. Was früher die religiöse Providenz leistete – die Einübung in das Unabänderliche und die Umdeutung von Ohnmacht in Sinn – erledigen heute Wellness-Apps und Minimalismus-Blogs. Laut der Shell Jugendstudie 2024 ist der Anteil der Jugendlichen, die angaben, nie zu beten, von 29 Prozent im Jahr 2002 auf 49 Prozent gestiegen. Dies ist nicht nur ein Indikator für Säkularisierung, sondern auch für die radikale Verengung des sinnstiftenden Rahmens auf das Diesseits des unmittelbaren Erlebens. Die Funktion ist dieselbe, die Begründung jedoch eine andere.
Die Grenze des Instinkts
An diesem Punkt wird eine Unterscheidung unvermeidlich, die in der öffentlichen Debatte meist unterbleibt, da sie sowohl die gutmütige Verteidigung als auch die routinierte Verurteilung der Zoomer-Generation verbietet.
Die beschriebene Haltung ist reaktiv, nicht reflexiv. Der Unterschied ist nicht graduell, sondern fundamental. Reaktion registriert eine als negativ empfundene Lage und weicht ihr aus. Reflexion hingegen erkennt die Lage, analysiert ihre Bedingungen und stellt sie zur Disposition – für kollektives Handeln, für politische Artikulation und für jene Form der Weltgestaltung, die über das Individuelle hinausgreift. Was sich bei den Zoomern vielfach beobachten lässt, ist das Erstere. Die Prioritätenverschiebung hin zu Teilzeit und unmittelbarer Lebensqualität ist weniger durchdacht als instinktiv und weniger gestaltend als ausweichend.
Politisch erzeugt dieser Instinkt nichts. Wenn aus der stillen Verweigerung tatsächlich politisches Bewusstsein entstünde, müsste es sich in Artikulation niederschlagen: in Bündnissen, in Programmen und in jener Form kultureller Gegenproduktion, die die Voraussetzung für jeden politischen Wandel ist. Der Soziologe Frederik Schwieger hat den Dauerkrisenmodus der Generation Z genau beschrieben. Multiple Krisen und der Ansatz der alternativlosen Politik sorgen für Politikverdrossenheit, weil Jugendliche kaum noch glauben, etwas verändern zu können. Ein großes Gefühl der Überforderung und Ohnmacht dominiert, der Fokus liegt darauf, es irgendwie zu schaffen: Studium finanzieren, Wohnung finden, im Dauerkrisenmodus durchhalten.
Stattdessen dominiert bei Teilen der Generation Z der Rückzug ins Private, in Konsum und „Good Vibes“, der die Auseinandersetzung mit den strukturellen Ursachen ersetzt – oder zumindest auf Eis legt. Was bleibt, ist eine Mischung aus Skepsis, Pragmatismus und Eskapismus. Dessen Ergebnis unterscheidet sich trotz aller Unterschiede an der Oberfläche kaum von vormodernen Konstellationen, in denen das stille Sich-abfinden mit dem Gegebenen als natürliche Ordnung der Dinge galt – nur dass es heute als persönliche Entscheidung für Lebensqualität deklariert wird. Das ist kein Vorwurf an die Individuen.
Wie Verweigerung das Verweigerte produziert
Hier liegt das eigentliche Paradoxon, das in der öffentlichen Debatte um die Generation Z nahezu vollständig ausgeblendet wird. Die Verweigerung, die als Reaktion auf strukturelle Aussichtslosigkeit entstand, zementiert genau jene Aussichtslosigkeit, gegen die sie sich richtet. Eine Generation, die in wachsender Zahl in Teilzeit arbeitet, ihre politische Energie in Selbstoptimierung investiert und keine kollektive Handlungsfähigkeit entwickelt, bestätigt das Urteil des Systems über sie: Sie sei unverantwortlich, unmündig und nicht ernstzunehmen.
Darüber hinaus – und das ist die zynische Pointe der Konstellation – ist der Rückzug ins Konsumsubjekt nicht dysfunktional, sondern funktional für das System. Der entfaltete Plattformkapitalismus benötigt keine politischen Subjekte, keine organisierten Gegenkräfte, keine Träger eines kollektiven Willens. Er benötigt Konsumenten. Eine Generation, die ihren Unmut in Avocadotoast und Achtsamkeitsretreats kanalisiert, stellt keine Gefahr für die bestehende Ordnung dar – sie ist deren vollkommenste Ausdrucksform. Hartmut Rosa, Soziologe an der Universität Jena, hat diese Struktur präzise benannt: Wir handeln nicht mehr in der Welt, sondern vollziehen uns an der Welt; alles wird in Parameter eingeteilt, um optimiert zu werden – und dieser Prozess steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer kapitalistischen Logik, die dem Wachstum alles unterordnet. Der politische Impuls verkümmert, weil er keinen Ort mehr findet.
Bezeichnend ist dabei, dass laut einer Deloitte-Studie das Anstreben einer Führungsposition unter österreichischen Gen Zs und Millennials im Jahr 2025 immer unattraktiver wird – ein strukturell relevanter Befund. Denn wer sich aus den Schaltstellen der Gesellschaft zurückzieht, überlässt sie anderen. Die damit entstehende Abwärtsspirale hat keine selbstheilende Kraft. Sie läuft, bis etwas sie unterbricht. Und das, was sie unterbrechen könnte, entsteht nicht aus dem Hedonismus selbst.
Die Pflicht zur Zumutung
Das konservative Denken hat hier eine oft unterschätzte, genuine Ressource: Es kennt die Kategorie der Pflicht jenseits des individuellen Kalküls. Es kennt das Ethos der Weitergabe, die Verpflichtung gegenüber den kommenden Generationen, die Bindung an etwas Größeres als das eigene Wohlbefinden, das Wissen um die Endlichkeit des Individuums und die Dauerhaftigkeit der Gemeinschaft, in die es eingebettet ist. Der romantisch-konservative Staatstheoretiker Adam Müller formulierte es mit entwaffnender Klarheit: Die Nation sei ein Kapital, das man den kommenden Geschlechtern schulde. Die Verschwendung dieses Nationalkapitals sei ein Raub an den Zukünftigen. Diese Denkfigur ist auf das Generationenproblem der Gegenwart unmittelbar anwendbar. Wer sich aus den strukturellen Zumutungen der Gegenwart in den privaten Eskapismus zurückzieht, schuldet den Nachkommen jene kollektive Kraft, die er nicht aufgewendet hat.
Das ist kein moralisierender Zeigefinger. Es ist die Konsequenz einer realistischen Analyse: Systeme ändern sich nicht durch individuellen Rückzug. Sie ändern sich durch kollektive Organisation, durch politische Artikulation und durch jene Form kultureller Gegenarbeit, die als Voraussetzung für jeden Machtwechsel gilt. Dass die Zoomer dabei nicht auf naive Utopien zurückgreifen können und sollen, ist richtig. Der utopische Überschuss der 60er hat seine eigenen Abgründe hinterlassen. Zwischen naiver Utopie und privatem Eskapismus liegt jedoch ein weites Terrain, das die politisch denkfähige Generation besetzen müsste.
Die Generation Z ist womöglich tatsächlich die erste, die das System in größerer Zahl klar als das erkennt, was es ist: ein System, das seine Versprechen gebrochen hat, das strukturell ausschließt und auf der Erschöpfung derer aufbaut, die es tragen. Laut Shell Jugendstudie 2024 bezeichnen sich 50 Prozent der 12- bis 25-Jährigen als politisch interessiert – ein historischer Höchststand seit 2002. Das Interesse ist da. Was fehlt, ist die Übersetzung in Handlung. Das ist keine geringe Leistung der Wahrnehmung. Doch Erkennen ohne Konsequenz ist ein intellektueller Luxus, den sich eine Generation, die an den Weichenstellungen der nächsten Jahrzehnte beteiligt sein wird, nicht leisten kann.
Schweigen ist auch eine Antwort. Es ist nur keine, die irgendetwas ändert. In dreißig Jahren werden jene, die heute schweigen, feststellen, dass die Welt, die sie dann vorfinden, die Welt ist, die sie durch ihr Schweigen mitgebaut haben – ohne es gewollt zu haben, aber nicht ohne Verantwortung dafür zu tragen.







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