Außenministerium: „UNO-Flüchtlingspakt ist nicht die beste Lösung“
Österreichs Außenministerium schwächt das Ja zum UN-Flüchtlingspakt etwas ab. Man würde derzeit noch „kritische Punkte“ im Dokument prüfen, heißt es in einer Aussendung.

Stefan Juritz wurde 1988 in Kärnten geboren und lebt in der Steiermark. In Graz studierte er Germanistik und Philosophie an der Karl-Franzens-Universität. Seit 2022 ist er FREILICH-Chefredakteur.
Österreichs Außenministerium schwächt das Ja zum UN-Flüchtlingspakt etwas ab. Man würde derzeit noch „kritische Punkte“ im Dokument prüfen, heißt es in einer Aussendung.
Sloweniens Außenminister lehnt die Anerkennung der deutschen Volksgruppe weiterhin kategorisch ab. Der Kärntner FPÖ-Landesobmann Darmann sieht darin einen „Affront“.
Unter dem Motto „Migrationspakt stoppen – Merkel muss weg“ versammelten sich über 1.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor. Einige von ihnen erschienen in gelben Warnwesten, um sich mit den Protesten in Frankreich zu solidarisieren.
Von der Öffentlichkeit kaum beachtet ist neben dem UN-Migrationspakt auch ein globaler Flüchtlingspakt in Planung. Österreich wird dem Abkommen zustimmen. Kritiker warnen vor einer weiteren Masseneinwanderung nach Europa.
Der Bundestag hat einem Antrag der Großen Koalition zum UN-Migrationspakt zugestimmt. Scharfe Kritik kommt von der AfD. Deren Innenexperte Gottfried Curio bezeichnete die UN-Vereinbarung als ein „trojanisches Pferd“.
Die „Freien Schüler Wien“ wollen eine Reform des Schülerparlaments. Außerdem fordern sie Deutsch als Pausensprache und ein Kopftuchverbot an Schulen.
Die Proteste gegen den „Global Compact for Migration“ halten weiter an. Unter dem Motto „Migrationspakt stoppen“ geht am Wochenende ein patriotisches Bündnis auf die Straße.
Der deutsche Innenminister Seehofer ist ein Verfechter des UN-Abkommens. In der Diskussion um den Migrationspakt warnt er davor, dem „Druck der AfD“ nachzugeben.
Die SPÖ-Frauen sorgen mit ihrer aktuellen Forderung für Unmut bei der türkis-blauen Regierung. Für die ÖVP sind die Pläne „linkspopulistisch“, die FPÖ betont, die österreichische Staatsbürgerschaft sei kein „Diskontartikel“.
Bereits zum dritten Mal veranstalteten der Freiheitliche Akademikerverband (FAV) Steiermark und das deutsche Institut für Staatspolitik (IfS) eine gemeinsame Herbstakademie. Beim diesjährigen Thema „1968 und die Folgen“ konnte FAV-Obmann DI Heinrich Sickl am vergangenen Wochenende rund 50 Teilnehmer in Semriach bei Graz begrüßen.