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Angriffe gehen weiter: Klimaextremisten kleben sich an Warhol-Kunstwerk

Nach Kunstwerken von Monet und Van Gogh haben Klimaextremisten nun auch die berühmten „Campbell’s-Soup“-Siebdrucke des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol ins Visier genommen.
Monika Šimić
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9.11.2022
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2 Minuten Lesezeit
Angriffe gehen weiter: Klimaextremisten kleben sich an Warhol-Kunstwerk
Symbolbild: Andy Warhols Siebdrucke im Museum of American Art in New York / Bild: flickr CC BY-NC-ND 2.0 (Bild zugeschnitten)

Canberra. – In der Australischen Nationalgalerie in Canberra haben sich Klimaextremisten heute an Andy Warhols berühmten „Campbell’s Soup“-Siebdrucken festgeklebt. Die Kunstwerke, die sich alle hinter einer Glasscheibe befinden, wurden bei dem Angriff nicht beschädigt, wie das Museum in der australischen Hauptstadt mitteilte.

Weltweit ähnliche Angriffe

Die Angreifer handelten als Gruppe mit dem Namen „Stoppt Subventionen für fossile Brennstoffe in Australien“. Sie sprühten auch Graffiti auf die Glasscheiben. Das Museum erklärte, es wolle den Angriff nicht weiter kommentieren. Schon seit mehreren Wochen attackieren Klimaextremisten weltweit berühmte Kunstwerke. Am vergangenen Samstag klebten sich Mitglieder solcher von entsprechenden Gruppen im Prado-Museum in Madrid an Gemälden des Barock-Meisters Francisco de Goya fest. Am Tag zuvor schütteten Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ Erbsensuppe auf ein Gemälde von Vincent Van Gogh in Rom. Davor wurde ein Bild von Claude Monet im Museum Barberini in Potsdam mit Kartoffelbrei beworfen. Auch die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci im Louvre waren bereits Ziel von ähnlichen Angriffen.

Haftstrafen für Klimaextremisten

Nach einer Klebstoff-Attacke auf das weltberühmte Vermeer-Gemälde „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ waren drei Klimaextremisten in den Niederlanden zu zwei Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht in Den Haag sprach bei der Urteilsverkündung von einer „schockierenden“ Tat, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Dass wertvolle Kunstwerke dabei zur Zielscheibe werden, stößt vielerorts auf Kritik.