Die AfD im „Widerstand gegen Klimaschutzpläne“
AfD-Bundessprecher Gauland sieht darin ein Alleinstellungsmerkmal seiner Partei.
AfD-Bundessprecher Gauland sieht darin ein Alleinstellungsmerkmal seiner Partei.
Nach der mitunter befremdlichen Rede der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg in New York häuft sich die Kritik. Allzu oft lässt diese allerdings gerade von rechter Seite die nötige Sachlichkeit vermissen.
Das BZÖ Kärnten fordert einen EU-Austritt Österreichs und ein bedingungsloses Grundeinkommen. Außerdem will man die Familie aufwerten und „echten Umweltschutz statt Klimawahn“.
Wenn heute Klima- und Umweltdemonstrationen einen verantwortlicheren Umgang mit unseren Naturräumen und Ressourcen fordern, ist dies vollkommen richtig. In Wirklichkeit müssten wir uns aber in vielen Fällen für eine alltagsökologische Anleitung einfach auf alte Werte besinnen.
Heimatschutz bedeutet auch Umweltschutz. Das wussten große konservative Denker, beispielsweise aus der Lebensreformbewegung, lange bevor es die Grünen gab. Kritik an der modernen Technik-, Fortschritts- und Wachstumshybris, die die Natur zerstört, ist Kernstück konservativen Denkens seit 200 Jahren. Die Wurzeln der Ökologie liegen rechts.
So will er etwa die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern vorantreiben und die Mehrwertsteuer auf Strom aus erneuerbaren Primärenergieträgern senken.
Wer heute über Umweltschutz nachdenkt, hält es für ein genuin linkes Thema. In Wirklichkeit stammt dieses aber ursprünglich aus konservativ-patriotischem Schoß – und es wäre allmählich an der Zeit, es sich zurückzuholen.
Die Berliner Gruppe der Jugendorganisation der patriotischen Alternative für Deutschland (AfD) fordert die Mutterpartei auf, ihre Positionierung zum Thema Umweltschutz und Klimawandel zu überdenken.
Die mediale Aufruhr um den Hambacher Forst hat sich mittlerweile wieder gelegt. Der Stopp der Abholzung des Waldes wurde als Sieg der Protestkultur über die Kohlekraft gefeiert. Dennoch werden in Deutschland weiterhin Wälder ageholzt, um Platz für Energiequellen zu schaffen. So wie beispielsweise im Reinhardswald in Hessen.
Nach dem tragischen Unfall eines Journalisten im Hambacher Forst gehen die Räumungen der Baumhäuser seit Montag weiter. Greenpeace legt indes ein Gutachten vor, nach dem die Rodung des Waldes widerrechtlich sei.