Wien-Terror: Möglicher Komplize in Haft
Im Zuge der Ermittlungen zum islamistischen Terroranschlag in Wien ist es zu einer weiteren Festnahme gekommen.
Im Zuge der Ermittlungen zum islamistischen Terroranschlag in Wien ist es zu einer weiteren Festnahme gekommen.
Der mutmaßliche IS-Deutschland-Chef Abu Walaa hatte nach Ansicht der Richter in seiner Funktion als Imam und Prediger über einen längeren Zeitraum hinweg mehrere Menschen radikalisiert und dazu animiert, sich dem IS anzuschließen.
Am Dienstagmorgen rückten 190 Polizisten zu einer Razzia bei einem mutmaßlich islamistischen Jugendlichen an.
Die festgenommenen Männer sollen in Kontakt mit dem mutmaßlichen Islamisten gestanden sein.
Die rechten Aktivisten fordern ein Denkmal für die Opfer des jüngsten islamistischen Terroranschlags in Wien.
Die Polizei geht allerdings weiterhin davon aus, dass die Tat selbst nur von einem Täter begangen worden war.
Laut dem steirischen FPÖ-Chef Kunasek habe die Razzia gezeigt, „dass die Islamisten-Szene in der Steiermark eine dauerhafte Bedrohung für die heimische Bevölkerung darstellt“.
Der Wiener Anschlag war vom Terror in Paris 2015 inspiriert. Der Attentäter wollte einfach in die Lokale schießen und so viele Menschen wie möglich umbringen. Eine Netflix-Doku zeigt den Horror des Pariser Anschlags.
Im achten Wiener Gemeindebezirk Josefstadt fand am Sonntagmorgen eine Protestaktion von Patrioten statt. Aus Lautsprechern eines Kleinlasters wurde der islamische Gebetsruf im Wechsel mit Gewehrschüssen abgespielt. Dies sollte die Einwohner der Josefstadt auf die Islamisierung Wiens und die damit verbundene Terrorgefahr aufmerksam machen.