Frankreich: „9. Akt“ der Gelbwestenproteste
Die sogenannten „Gelbwesten“ protestieren seit Mitte November gegen die Politik Macrons. Heute gehen die Proteste bereits in die neunte Runde.
Die sogenannten „Gelbwesten“ protestieren seit Mitte November gegen die Politik Macrons. Heute gehen die Proteste bereits in die neunte Runde.
Während immer mehr Franzosen mit Macron und seiner Regierung unzufrieden sind, gehen die sogenannten „Gelbwesten“-Proteste in Frankreich morgen schon in die 8. Runde.
Trotz der angespannten Sicherheitslage und Macrons Forderung nach Zurückhaltung wollen heute wieder tausende „Gelbwesten“ auf die Straße gehen und demonstrieren.
Die patriotische Initiative 120 Dezibel sorgt mit ihren Aktionen immer wieder für Aufsehen. Gestern protestierten die Aktivistinnen in München.
Am Wochenende gab es in ganz Frankreich erneut Proteste der „Gelbwesten“. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen und zahlreichen Festnahmen.
Zehntausende Sicherheitskräfte sollen bei den heutigen „Gelbwesten“-Protesten eine Eskalation verhindern. Auch Ein Prozent ist heute in Paris, um sich ein Bild von der Lage zu machen und dort zu filmen.
Am Donnerstag kam es bei Schülerprotesten in Frankreich zu gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen insgesamt 146 Personen festgenommen wurden. Immer mehr Schüler schließen sich der Bewegung der Gelbwesten an und stehen gegen Verschlechterungen im Bildungswesen ein.
Unter dem Motto „Migrationspakt stoppen – Merkel muss weg“ versammelten sich über 1.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor. Einige von ihnen erschienen in gelben Warnwesten, um sich mit den Protesten in Frankreich zu solidarisieren.
Am vergangenen Samstagabend kam es in der Bautzener Innenstadt zu einem Protest der Identitären Bewegung gegen den UN-Migrationspakt. Ein großes Plakat wurde auf dem Dach eines Einkaufszentrums ausgerollt und mit bengalischem Feuer beleuchtet.
Die Gegner des UN-Migrationspaktes treffen sich heute ab 16 Uhr am Bruno-Kreisky-Platz in Wien. Gegenproteste sind angekündigt.