Wien-Wahl: ÖVP laut Umfragen vor Debakel, FPÖ auf Erfolgskurs
Die Wahlen in Wien stehen vor der Tür und eine neue Umfrage zeigt dramatische Verschiebungen in der Wählergunst. Demnach droht der ÖVP ein Wahldebakel.
Die Wahlen in Wien stehen vor der Tür und eine neue Umfrage zeigt dramatische Verschiebungen in der Wählergunst. Demnach droht der ÖVP ein Wahldebakel.
Eine überwältigende Mehrheit der Österreicher unterstützt den geplanten Stopp des Familiennachzugs für Asylberechtigte, wie eine neue Umfrage zeigt. Besonders hoch ist die Zustimmung bei Wählern von FPÖ und ÖVP.
Bundeskanzler Christian Stocker setzt im Bundesrat auf ein „neues Miteinander“ und betont die Bedeutung des Kompromisses. Doch die Frage bleibt: Führt der Kompromiss wirklich zu Veränderungen oder nur zu einem „Weiter so“?
Am 27. April finden in Wien vorgezogene Wahlen statt. Dabei hat die FPÖ mit ihrem Spitzenkandidaten Dominik Nepp gute Chancen, den zweiten Platz zu erreichen.
In den letzten Wochen und Monaten wurden mehrere Akteure aus dem rechten Lager Ziel von Kontokündigungen. Nun hat es auch den österreichischen Sender AUF1 getroffen.
Ende April finden in Wien die Gemeinderatswahlen statt. Nach Jahren schwankender Wahlergebnisse steht die FPÖ Wien vor einem möglichen Comeback, wie Christoph Albert in seiner Analyse für FREILICH festhält.
Nur 22 Prozent der Österreicher haben Vertrauen in die neue Regierung unter Bundeskanzler Christian Stocker. Besonders gering ist das Vertrauen bei FPÖ-Anhängern.
Häufig steigen die Zustimmungswerte für Parteien, die an die Regierung kommen. Bei der österreichischen Dreiparteienkoalition ist dies bisher nicht der Fall.
Die neue Regierung wird von vielen Beobachtern als „Verliererampel“ kritisiert, die Reformen scheut und nur am System festhält. Der Politikberater Heimo Lepuschitz sieht den Grund für die Koalition allein in der Angst vor Neuwahlen – auf Kosten der Bevölkerung, wie er in seinem Kommentar für FREILICH betont.
In Österreich haben in letzter Zeit Berichte über einen Anstieg „rechtsextremer“ Straftaten für Aufregung gesorgt. Wie sich im Nachhinein herausstellte, ist diese Darstellung in den Berichten jedoch unvollständig.