Dschihadistenprozess in Graz fortgesetzt
„Für mich heißt Dschihad, dass ich sauber bin, faste und bete“, erklärte einer der Angeklagten im aktuellen Grazer Dschihadistenprozess.
„Für mich heißt Dschihad, dass ich sauber bin, faste und bete“, erklärte einer der Angeklagten im aktuellen Grazer Dschihadistenprozess.
Die Bundeswehr sprach von einem „religiös motivierten Radikalisierungsprozess“.
Am fünften Verhandlungstag wurde mit der Befragung von Zeugen begonnen.
Den mutmaßlichen Dschihadisten werden die Verbrechen der terroristischen Vereinigung, der kriminellen Organisation und der staatsfeindlichen Verbindung vorgeworfen.
Seitens der ÖVP hieß es, dass diese Maßnahme vor allem auf Muslime abzielen würde.
„Der enorme Strom an Zuwanderern gefährdet nicht nur unsere westliche Kultur, er birgt auch Gefahren, wie den politischen Islam, Kriminalität und Terror“, so Nepp.
Das „Islamische Zentrum München“ (IZM) sorgt unter anderem bei den Stadträten für Empörung: Auf der Homepage wird unter Berufung auf den Koran empfohlen, „widerspenstige Ehefrauen“ zu schlagen. Dies habe jedoch eher „symbolischen Charakter“.
Die junge Salzburgerin war Ende Juni 2014 über die Türkei nach Syrien gereist, um sich dort dem IS anzuschließen.
Als zentrale Figur gilt Wael C., ein deutsch-libanesischer Konvertit aus Berlin, der in der dortigen Dschihadisten-Szene bestens vernetzt sein soll.
Die Hauptvorwürfe beziehen sich auf einen 47-Jährigen, der mehrere junge Männer für den IS begeistert haben soll.