Griechenland: Mehr als 600 Migranten auf Festland verlegt
Die Regierung hatte die Entscheidung zur Verlegung getroffen, nachdem vergangene Woche erneut hunderte Migranten eingetroffen waren.
Die Regierung hatte die Entscheidung zur Verlegung getroffen, nachdem vergangene Woche erneut hunderte Migranten eingetroffen waren.
Am Donnerstag legten offenbar innerhalb nur einer Stunde insgesamt 13 Boote mit Migranten an der griechischen Insel Lesbos an. Als Reaktion auf die große Zahl an Asylbewerbern bestellte die griechische Regierung den türkischen Botschafter ein.
Während es im Jahr 2017 etwa 750 neue Ankünfte von Migranten in Bosnien und Herzegowina gab, waren es im Jahr 2018 bereits 24.000, bestätigt UNHCR-Sprecher Neven Crvenković.
Nach mehreren Jahren des Rückgangs bei den Asylgesuchen könnte sich der Trend nun wieder umkehren.
Inspiriert wurden sie offenbar von einer Idee, die unter dem Titel „Marsch gen Norden“ im Internet verbreitet wurde. Demnach würde die Grenze zwischen Griechenland und Nordmazedonien geöffnet, wenn sich Migranten massenweise dorthin begeben.
Bei einem Anschlag in Athen detonierte ein mehrere Kilo schwerer Sprengsatz am Gebäude des Nachrichtensenders SKAI. Verletzt wurde laut SKAI aber niemand.
Nach acht Jahren verlässt das hochverschuldete Griechenland am heutigen Montag das Kreditprogramm des Euro-Rettungsschirms ESM.
Eine griechische Anarchisten-Gruppe protestierte gegen die Wirtschafts- und Migrationspolitik der österreichischen Regierung. Das Außenministerium in Wien will die Aktion nicht „überbewerten“.
In der Asylfrage konnten sich Deutschland und Österreich darauf einigen, dass es „keine Maßnahmen von deutscher Seite zum Nachteil Österreichs geben wird“. Für kommende Woche ist ein Treffen der Innenminister Deutschlands, Österreichs und Italiens in Innsbruck geplant.
Nach jahrelangem Streit über den Namen der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik einigten sich die Regierungschefs von Mazedonien und Griechenland auf einen Kompromiss. Künftig soll der südosteuropäische Staat „Nordmazedonien“ heißen – nicht zur Freude aller.