„Audianer_innen“: Audi setzt auf „gendergerechte“ Sprache
Unter dem Motto „Vorsprung beginnt im Kopf“ empfiehlt der Autohersteller Audi seinen Mitarbeitern, ab sofort „gendergerechte“ Sprache zu verwenden.
Unter dem Motto „Vorsprung beginnt im Kopf“ empfiehlt der Autohersteller Audi seinen Mitarbeitern, ab sofort „gendergerechte“ Sprache zu verwenden.
„Gendern“ soll doch eigentlich der Gleichberechtigung dienen, der Gleichbehandlung, der Anpassung. So zumindest der Tenor der Linken. Alle Menschen sollen gleich sein oder in Folge gleich gemacht werden. Unterschiede darf es keine geben: weder in Hautfarbe, noch in Herkunft oder Geschlecht. Es sei denn, man ist weiß. Dann gilt das nicht mehr. Dann gilt man als Privilegienritter, darf sich kein Urteil mehr über irgendetwas erlauben und muss sich im Umkehrschluss auch noch alles gefallen lassen. Weiß und männlich gilt dann sowieso als Teufelswerk. Ok, Boomer!
Ein Inhalt der offiziell für den Unterricht bei 9- bis 12-jährigen Schülern empfohlenen BBC-Materialien lässt auf der Insel derzeit die Wogen hochgehen.
Ein harmloser Mittwochnachmittag unter nebelgrauem Himmel. Ein Freund, der weiß, dass mich die Genderei furchtbar aufregt, schickt mir einen Link zu einem Beitrag im ORF. Einfach, um mich zu ärgern. Ein wahrer Freund.
Ungarn will das Geschlecht von Eltern in der Verfassung verankern – und etablierte Medien schäumen vor dem Mund und sehen einmal mehr die Grundrechte im mitteleuropäischen Land unter Beschuss.
Mit der eigenwilligen neuen Schreibung „Gott*“ stößt eine katholische Nachwuchsgruppe nicht nur auf Verständnis.
Weil die orthografische und grammatikalische Richtigkeit und Einheitlichkeit sowie die Lesbarkeit und Verständlichkeit eines Textes an erster Stelle stünden, rät die Gesellschaft für deutsche Sprache von der Nutzung gendergerechter bzw. genderneutraler Schreibweisen ab.
Einen für viele Bürger wohl befremdlichen Vorstoß kann sich der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) vorstellen. Dabei sollen alle Anreden seitens der Stadt vermeintlich „geschlechtergerecht“ dargestellt werden.
Die Unterzeichner fordern öffentlich-rechtliche Sender, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen auf, umgehend auf „Gender-Sprech“ zu verzichten.
Derzeit spielt sich eine groteske Affäre rund um den grünen Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer Affäre ab. Weil er einen Parteikollegen, der inzwischen als Frau lebt, mit seinem Geburtsnamen bezeichnete, geriet er ins Kreuzfeuer der Kritik.