„5. Akt“ der „Gelbwesten“-Proteste in Frankreich
Trotz der angespannten Sicherheitslage und Macrons Forderung nach Zurückhaltung wollen heute wieder tausende „Gelbwesten“ auf die Straße gehen und demonstrieren.
Trotz der angespannten Sicherheitslage und Macrons Forderung nach Zurückhaltung wollen heute wieder tausende „Gelbwesten“ auf die Straße gehen und demonstrieren.
Zwei Tage nach dem verheerenden Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im elsässischen Straßburg konnten die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Attentäter stellen.
Der mutmaßliche Straßburg-Attentäter wird von den Behörden als islamistischer Gefährder geführt und befindet sich immer noch auf der Flucht.
Am Wochenende gab es in ganz Frankreich erneut Proteste der „Gelbwesten“. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen und zahlreichen Festnahmen.
Zehntausende Sicherheitskräfte sollen bei den heutigen „Gelbwesten“-Protesten eine Eskalation verhindern. Auch Ein Prozent ist heute in Paris, um sich ein Bild von der Lage zu machen und dort zu filmen.
SOS Mediterranee stellt den Betrieb der „Aquarius“ ein. Man bemühe sich aber bereits um ein neues Schiff, um der bisherigen Tätigkeit auch in Zukunft nachkommen zu können.
Am Donnerstag kam es bei Schülerprotesten in Frankreich zu gewalttätigen Ausschreitungen, bei denen insgesamt 146 Personen festgenommen wurden. Immer mehr Schüler schließen sich der Bewegung der Gelbwesten an und stehen gegen Verschlechterungen im Bildungswesen ein.
Die Protestbewegung der Gelbwesten konnte in ihrem Kernziel einen Etappensieg erringen. Die für 1. Jänner geplante Erhöhung der Ökosteuer auf fossile Treibstoffe kommt vorerst nicht.
In seiner letzten Ausgabe veröffentlichte die französische Wochenzeitung Le Journal du Dimanche (JDD) eine große Umfrage bezüglich der Migration in Frankreich. Das Ergebnis ist eindeutig: Acht von Zehn Franzosen sind gegen eine weitere Aufnahme von Ausländern.
Die Bevölkerung Frankreichs ist von der Politik Emmanuel Macrons enttäuscht und geht nun schon seit mehreren Tagen auf die Straße, um zu protestieren.