Frankreich: „9. Akt“ der Gelbwestenproteste
Die sogenannten „Gelbwesten“ protestieren seit Mitte November gegen die Politik Macrons. Heute gehen die Proteste bereits in die neunte Runde.
Die sogenannten „Gelbwesten“ protestieren seit Mitte November gegen die Politik Macrons. Heute gehen die Proteste bereits in die neunte Runde.
Heute erscheint der neue Roman „Serotonin“ des umstrittenen französischen Schriftstellers Michel Houellebecq. Bereits vor Veröffentlichung gerät das Feuilleton in Unruhe, es erwarte uns ein Buch, das die Gelbwesten prophezeit haben soll.
Während immer mehr Franzosen mit Macron und seiner Regierung unzufrieden sind, gehen die sogenannten „Gelbwesten“-Proteste in Frankreich morgen schon in die 8. Runde.
Die Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht stellte sich in einer gelben Weste vor das Bundeskanzleramt in Berlin und rief deutsche Bürger nun zu ähnlichen Protesten wie in Frankreich auf.
Mittlerweile ist die Zahl der Todesopfer des Anschlags in Straßburg bereits auf fünf gestiegen. Das Motiv des mutmaßlichen Attentäters ist indes immer noch unklar.
Trotz der angespannten Sicherheitslage und Macrons Forderung nach Zurückhaltung wollen heute wieder tausende „Gelbwesten“ auf die Straße gehen und demonstrieren.
Zwei Tage nach dem verheerenden Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im elsässischen Straßburg konnten die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Attentäter stellen.
Der mutmaßliche Straßburg-Attentäter wird von den Behörden als islamistischer Gefährder geführt und befindet sich immer noch auf der Flucht.
Am Wochenende gab es in ganz Frankreich erneut Proteste der „Gelbwesten“. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen und zahlreichen Festnahmen.
Zehntausende Sicherheitskräfte sollen bei den heutigen „Gelbwesten“-Protesten eine Eskalation verhindern. Auch Ein Prozent ist heute in Paris, um sich ein Bild von der Lage zu machen und dort zu filmen.