Österreich: Zahl der Asylanträge im Vorjahr drastisch gestiegen
Die Asylzahlen in Österreich steigen weiter stark an. Für den steirischen FPÖ-Chef Mario Kunasek sind die Zahlen ein „fatales Zeugnis von gescheiterter türkis-grüner Politik“.
Die Asylzahlen in Österreich steigen weiter stark an. Für den steirischen FPÖ-Chef Mario Kunasek sind die Zahlen ein „fatales Zeugnis von gescheiterter türkis-grüner Politik“.
Die EU verzeichnet im ersten Quartal 2022 einen massiven Anstieg von Asylanträgen.
Nicht nur die Zahl der geflüchteten Ukrainer, sondern auch die der Asylbewerber aus dem Nahen Osten steigt. Für die ersten beiden Monate dieses Jahres verzeichnete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen deutlichen Anstieg.
Kritiker warnen bereits seit Beginn des Ukraine-Krieges, dass sich aktuell viele Migranten als Ukraine-Flüchtlinge ausgeben würden. Eine Polizist packte nun über die Zustände in einer Münchner Asylunterkunft aus.
Laut einer neuen „profil“-Umfrage sind 53 Prozent der Österreicher dafür, dass ukrainische Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren, sobald es die Sicherheitslage erlaubt. 38 Prozent der Befragten wollen, dass „gut integrierte Ukrainer“ auch nach dem Krieg bleiben dürfen.
Am Donnerstag wollen die EU-Innenminister über das Inkraftsetzen einer EU-Richtlinie beraten, durch die ankommende Flüchtlinge ohne langwieriges Asylverfahren unverzüglich vorübergehenden Schutz erhalten würden.
Die meisten Anträge kamen auch 2021 von Syrern, gefolgt von Afghanen. Der Großteil der Asylwerber ist männlich, wie die Zahlen zeigen.
„Es braucht eine Festung Europa – und solange es die nicht gibt, bauen wir die ‚Festung Österreich‘. Das muss die Botschaft Karners an die EU und an illegale Einwanderer und Schlepper sein. Auch da verrät die ÖVP die eigene Bevölkerung“, erklärte FPÖ-Chef Kickl.
Die Stadt Bamberg hat in einer Pressemitteilung verkündet, „Ortskräfte“ aus Afghanistan samt ihren Familien aufgenommen zu haben und bereits jetzt die Ankunft weiterer Afghanen zu erwarten. Die Aufnahme wird als „Bereicherung für die Stadtgesellschaft“ beworben.
Am Grenzübergang im Burgenland kam es am Montag zu Schüssen auf Bundesheer-Soldaten.