Am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, hielt die LFI-Europaabgeordnete und prominente pro-palästinensische Figur Rima Hassan gegen 18 Uhr in Lyon einen Vortrag über die Beziehungen zwischen der EU und dem Nahen Osten. Das Collectif Némésis hatte eine friedliche Protestaktion organisiert. Einige ihrer Aktivistinnen hielten in diesem Zusammenhang ein Transparent mit der Aufschrift „Dehors les islamo-gauchistes”/„Raus mit den Islamo-Linken” hoch.
Quentin, 23 Jahre alt, Mathematikstudent und ohne Vorstrafen, war vor Ort, um die Aktion der Frauengruppe zu unterstützen, nicht als offizieller „Sicherheitsmann“, wie seine Familie und sein Anwalt Me Fabien Rajon betonen, sondern um seine Überzeugungen friedlich zu verteidigen. Ein enger Freund von Quentin, Baptiste, sagte gegenüber Frontière: „Jede Woche ist er losgezogen, um den Obdachlosen in den Lyoner Straßen etwas zu essen und menschliche Wärme zu bringen. Quentin war wirklich tugendhaft, eine sehr edle Seele, ein echter Franzose.“ Er fügte hinzu: „Was ihn jeden Tag antrieb, war sein Glaube und sein Wunsch, zu dienen. Er ist gekommen, um diesen mutigen jungen Frauen von Némésis zu helfen. Auf der anderen Seite wollte die Antifa-Horde einfach nur prügeln.“
Gewalt am Rande einer politischen Veranstaltung
Fünf junge Frauen von Némésis wurden am Rande der Veranstaltung von Linksextremen angegriffen. Gleichzeitig wurden andere von etwa dreißig Antifaschisten verfolgt. Gegen 18:30 Uhr wurde Quentin in der ca. 500 m entfernten Rue Victor-Lagrange isoliert, zu Boden geworfen und von einer Gruppe Vermummter mit verstärkten Handschuhen mit Tritten gegen den Kopf traktiert. Er erlitt schwere Hirnverletzungen, wurde ins Krankenhaus gebracht und in ein künstliches Koma versetzt. Auf einem Video ist zu sehen, wie etwa zwanzig Personen in dieser Straße einen regungslosen Mann auf dem Gehweg umgeben und wie sich ein Ausbruch von Hass und roher Gewalt ereignet. Die Linksextremen prügelten weiter auf den am Boden liegenden, bewusstlosen Mann ein.
Am Samstag, den 14. Februar, wurde sein Tod bestätigt und ein Ermittlungsverfahren wegen „tödlicher Körperverletzung mit erschwerenden Umständen“ (gemeinschaftlich, bewaffnet, vermummt) eröffnet. Vor Ort meldeten Némésis und mehrere andere Aktivisten die Anwesenheit von Jacques-Elie Favrot, Mitarbeiter des LFI-Abgeordneten Raphaël Arnault und Sprecher der 2025 verbotenen Gruppe „La Jeune Garde“. Ein Zeuge des Lynchmobs soll diesen Mitarbeiter als Verantwortlichen bezeichnet und als Anführer der Attacke beschrieben haben; er soll die Aktivisten mit den Worten angefeuert haben: „Los Jungs, wir treten ihnen in den Arsch.“
Ebenfalls erwähnt wird Adrian Besseyre, ein sehr aktives Mitglied von La Jeune Garde Lyon, welcher ein Praktikum bei Raphaël Arnault in der Nationalversammlung absolviert haben soll, sowie Lelio Le Besson, Mitglied des Ordnungsdienstes von La Jeune Garde Lyon. Jean-Luc Mélenchon selbst hat diese wegen Gewalt verbotene Bewegung als „Verbündeten“ bezeichnet. Der Ordnungsdienst von La Jeune Garde soll regelmäßig von LFI eingesetzt worden sein, auch bei dieser Veranstaltung von Rima Hassan.
Ermittlungen mit politischer Brisanz
In ihrer zweiten Pressemitteilung vom 14. Februar spricht die Familie von einem Mord durch eine organisierte Bande, einem geplanten Hinterhalt. Das Video zeigt es klar: Komplizen, zahlenmäßige Überlegenheit, Vermummung, Schläge auf einen reglosen Körper. Die Familie betont, dass Quentin „seine Überzeugungen ohne Gewalt verteidigt hat“.
Der Fall ist juristisch hochexplosiv, da er bis zu bestimmten Abgeordneten wegen möglicher Anstiftung oder Beihilfe (Art. 23 des Gesetzes von 1881) reichen könnte. Es müsste schnell ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes gegen linksextreme Abgeordnete eröffnet werden. Diese Art von Tötung kann mit lebenslanger Freiheitsstrafe geahndet werden, wenn sie von mehreren Personen in organisierter Bande begangen wird (Artikel 221-4 des Strafgesetzbuches).
Reaktionen, Relativierungen und mediale Kontroversen
Ein Teil der radikalen Linken verharmlost diesen Mord und relativiert ihn mit dem Hinweis, Quentin sei „rechtsextrem“ gewesen, ein „Nazi“. Die Journalistin Camille Stineau von Blast schrieb: „Ihr institutionalisierten Linksparteien seid heilfroh, wenn Antifas bei euren Veranstaltungen stehen und euch vor den Faschos beschützen. Aber sobald die Schlägerei etwas zu heftig wird und ein Nazi stirbt, werft ihr die Antifas unters Auto? Fickt euch.“ Blast hat 2024 316.000 Euro an öffentlichen Geldern erhalten.
In den Sozialen Netzwerken haben sich zahlreiche, oft anonyme, Accounts über diesen Mord gefreut. Moderate Linke und Zentristen haben die Tragödie verurteilt, ohne jedoch explizit Verantwortliche zu nennen. Mehrere haben ihre Beiträge mit deaktivierten oder eingeschränkten Kommentaren veröffentlicht. Manche Kommentatoren erinnern daran, dass Emmanuel Macron die Kandidatur von Raphaël Arnault gegen den Rassemblement National unterstützt hat, um „gegen die extreme Rechte zu kämpfen“. Sie weisen auch darauf hin, dass der RN in der betroffenen Wahlkampagne mehrere Aktivisten aussortiert hat, die den Verantwortlichen „zu radikal“ erschienen.
Entlarvung des straffreien Linksterrorismus
Die Gewalt der extremen Linken ist kein Randphänomen. Dieses Drama steht nicht allein; es legt ein schwerwiegendes politisches Problem offen, das nicht länger bagatellisiert werden darf. Die Geschichte der extremen Linken lässt sich wie folgt zusammenfassen: Schwächere werden attackiert, der Angriff ist vorbereitet und die Angreifer sind bewaffnet. Laut dem Observatoire des violences politiques ist die linksextreme Gewalt in Frankreich zwischen 2024 und 2025 um 68 Prozent gestiegen. Im Jahr 2013 verurteilte die gesamte politische Klasse sofort den Tod von Clément Méric. Die institutionellen Rechten taten sich dabei erneut durch ihren besonderen Eifer hervor, obwohl Clément Méric den rechten Aktivisten angegriffen hatte. Was ist heute mit dem nationalistischen Aktivisten, der von Antifas ermordet wurde?
Seit Jahren warnen Whistleblower vor linksextremistischem Terrorismus. Doch diese Warnungen blieben ohne Folgen – mit fatalen Konsequenzen: Nun geschah dieser Mord. Solange die antifaschistische Bewegung nicht als terroristisch eingestuft wird, wird sich das wiederholen. La France Insoumise und die gesamte Linke legitimieren diese Gewalt und tragen die moralische Verantwortung für diesen Mord sowie für zahlreiche weitere Angriffe auf Unschuldige. Viele rechte Abgeordnete hören nicht auf die Warnungen ihrer Basis, manche verachten sie sogar und einige unterstützen die Repression gegen unsere politischen Gruppen, um sich zu „entdämonisieren“. Die Behörden unternehmen nichts, um dieses schwere demokratische Versagen zu korrigieren und unschuldige Aktivisten zu schützen.
Ein Fall mit Signalwirkung für Europas politische Kultur
Heute zahlen wir den höchsten Preis. Quentin ist tot. Quentin war unschuldig. Er war Katholik und hatte seinen Vater, einen ehemaligen Aktivisten der Action française, der ältesten politischen Formation Frankreichs, bekehrt. Er war Sympathisant von Academia Christiana, einem katholischen Ausbildungsinstitut, das sich für das Gemeinwohl engagiert. Er war gekommen, um die Frauen von Némésis zu schützen. Um ihre Meinungsfreiheit und ihr Demonstrationsrecht gegen die Veranstaltung der islamo-linken Rima Hassan zu bewahren – ein Symbol des antiweißen Hasses im Europaparlament.
Die Aktivistinnen von Némésis werden bei jeder Aktion von linken Männern mit Gewalt überzogen. Sie werden beleidigt, erhalten Morddrohungen, werden geschlagen und gewürgt. Quentin wollte auf seine Weise Nein zu dieser Gewalt sagen. In ganz Europa prügelt, schlägt und nimmt die extreme Linke Todesfälle in Kauf – mit stiller oder offener Unterstützung der gesamten Linken. Wir haben es bei Maja.T gesehen und bei der Unterstützung der Linken im Europaparlament.
Rechte Aktivisten tragen keinerlei moralische Verantwortung für die Gewalt, der sie ausgesetzt sind. Sie befinden sich in einem permanenten Zustand der Notwehr gegenüber hemmungsloser, unkontrollierter Gewalt. Quentin ist für das gestorben, wofür er stand, wofür auch wir stehen: der Kampf gegen Masseneinwanderung und Wokismus, die Liebe zur Familie und zu unserem Land. Wir werden die Fackel weiter tragen und über die Unseren wachen, so wie Quentin es getan hat. Angesichts von Einschüchterung und komplizenhaftem Schweigen wählen wir Treue und Solidarität unter Europäern, die sich weigern, in Gleichgültigkeit zu versinken.



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