Pro & Contra: Südtirol – los von Rom? (1)
Wer sich mit dem Status quo zufriedengibt, verspielt laut Michael Demanega langfristig seinen politischen Handlungsspielraum. Er plädiert deshalb für ein Ziel, das über die bestehende Autonomie hinausgeht.
Jahrgang 1986, Bauingenieur, kehrte nach Studium und
Bauprojekten in Wien wieder in seine Südtiroler Heimat zurück und befasst sich als Referent für die derzeitige Südtiroler Landesregierung mit den Themenbereichen
Wohnbaupolitik und öffentliche Sicherheit.
Wer sich mit dem Status quo zufriedengibt, verspielt laut Michael Demanega langfristig seinen politischen Handlungsspielraum. Er plädiert deshalb für ein Ziel, das über die bestehende Autonomie hinausgeht.
Die Entwicklung der burschenschaftlichen Bewegung in Tirol wurde über Jahrhunderte von Grenzlage, kirchlichem Einfluss und staatlicher Repression geprägt – mit weitreichenden Folgen bis nach Südtirol.
Viele feiern die Südtirol-Autonomie als historische Erfolgsgeschichte – doch ihre Grundlagen waren von Anfang an von politischen Kompromissen und internationalen Machtinteressen geprägt. Ein Blick auf 80 Jahre Pariser Vertrag.