„taz“-Skandalkolumne: Seehofer knickt ein und verzichtet auf Anzeige
Entgegen seiner ursprünglichen Ankündigungen will Innenminister Horst Seehofer (CSU) nun doch keine Anzeige gegen eine taz-Journalistin einbringen.

Der studierte Sprachwissenschafter wurde 1988 in Innsbruck geboren und lebte sieben Jahre in Großbritannien. Vor kurzem verlegte er seinen Lebensmittelpunkt ins malerische Innviertel, dessen Hügel, Wiesen und Wälder er gerne bewandert.
Entgegen seiner ursprünglichen Ankündigungen will Innenminister Horst Seehofer (CSU) nun doch keine Anzeige gegen eine taz-Journalistin einbringen.
Das Hickhack um die Parteimitgliedschaft des brandenburgischen AfD-Fraktionsvorsitzenden und langjährigen Landesparteichefs Andreas Kalbitz ist um eine Facette reicher.
Nach der Debatte um diverse Lebensmittel-Marken hat der öffentliche Druck nun auch Stadtwappen erreicht. Dabei ist diese Diskussion zumindest im oberfränkischen Coburg eine historisch nicht unbelastete.
Mit einer durchaus eigenwilligen Interpretation der Geschehnisse in der Stuttgarter Krawallnacht lässt Ulla Jelpke von der Linksfraktion aufhorchen.
Nicht nur in Österreich, auch beim bundesdeutschen Nachbarn sieht es im Corona-Nachlauf nicht rosig aus – zumindest was den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft betrifft.
Bereits zweimal hatten sich mutmaßliche Linksextreme am Denkmal für den Wiener Altbürgermeister Karl Lueger ausgetobt. Aktivisten wollen eine weitere Wiederholung nun verhindern – indem sie Wache halten.
…der Mohr kann gehen. Nein, es handelt sich bei der aktuellen Diskussion nicht um eine intellektuelle Besprechung der Werke Friedrich Schillers, sondern um eine zusehends aus dem Ruder laufende Rassismus-Debatte.
Der umstrittene Kommentar über Polizisten hat für Hengameh Yaghoobifarah nun wohl auch juristische Konsequenzen. Kein geringerer als Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will Anzeige gegen sie erstatten.
Im Zuge der aktuellen Debatte entschied sich der Lebensmittelriese Mars, seine beliebte Reismarke „Uncle Ben’s“ abzuändern. Nach 110 Jahren hat der freundlich wirkende, ältere Afroamerikaner also Sendepause.
Dass Akteuren mit Naheverhältnis zum linken Rand in Österreich jede Tür offen steht, ist kein allzu großes Geheimnis. Die jüngsten Geschehnisse entblößen aber auch so manchen Offenbarungseid.