Die Mär von der Fachkräftemigration hält sich beharrlich, obwohl längst bewiesen ist, dass ein Großteil der Migranten im Sozialsystem landet und viele aufgrund ihrer Qualifikation lediglich als Hilfsarbeiter eingesetzt werden können. Dennoch schreien Einheitspartei und Wirtschaft nach wie vor nach Migration, um dem drohenden Arbeitskräftemangel zu begegnen. Prognosen von WIFO, AMS, AK und Statistik Austria zufolge würde unter Berücksichtigung des aktuellen Zuwanderungsniveaus die Zahl der Erwerbstätigen in Österreich von 4,78 Millionen (2024) auf 4,52 Millionen im Jahr 2060 sinken. Ökonomen rechnen uns deshalb vor, dass wir noch mehr Migration benötigen würden. Je nach Berechnung werden zusätzlich 30-45.000 Nettozuwanderer im erwerbstätigen Alter jährlich gefordert, um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken und zumindest das Potential an Erwerbtätigen nicht einbrechen zu lassen.
Der Mythos vom migrantischen Fachkräftebedarf
Die Fachkräftemigration gilt vielen als Lösung gegen den Arbeitskräftemangel, doch ihre Folgen für die Infrastruktur und das Sozialsystem werden oft ausgeblendet. Fabian Walch erläutert, warum Zuwanderung seiner Meinung nach mehr Probleme schafft als löst.
Von Fabian Walch

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