Rassismusdebatte: „Eskimo-Nebel“ als Bezeichnung unangebracht
Während Tiernamen als Bezeichnungen bestehen bleiben dürfen, sollen politisch unkorrete Namen nun geändert werden, wie die NASA erklärte.
Während Tiernamen als Bezeichnungen bestehen bleiben dürfen, sollen politisch unkorrete Namen nun geändert werden, wie die NASA erklärte.
Die Unterzeichner fordern öffentlich-rechtliche Sender, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen auf, umgehend auf „Gender-Sprech“ zu verzichten.
Die Petition, die ein Ende der Gender-Sprache fordert, wurde innerhalb eines Tages von mehr als 4.200 Personen unterzeichnet (Stand: 16 Uhr, 4. Juli 2020).
In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ äußerte sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Carsten Linnemann, unter anderem zu Migranten, welche in der Grundschule noch keine Deutschkenntnisse vorweisen können.
„Schon jetzt fühlen sich viele Leute nicht mehr von den Bezeichnungen Frau, Mann oder divers angesprochen“, so Lann Hornscheidt.
In der Debatte rund um die Identitären und deren angebliche Verstrickungen mit den Freiheitlichen fallen zusehends alle Hemmungen: Plötzlich werden Vergleiche, Ausdrücke und Pauschalisierungen wieder salonfähig, welche man in der Mottenkiste der Geschichte vermutet hätte.
Derzeit laufen zeitgleich zwei Petitionen, welche sich gegen die sogenannte „gendergerechte Sprache“ richten. Beide erfreuen sich bereits in der ersten Woche eines regen Zulaufs.
Ein Leitfaden soll in Augsburg künftig dafür sorgen, dass Frauen und Männer durch Verwendung gendergerechter Sprache gleich behandelt werden. In Hannover und der Gesellschaft sorgt dieses Thema bereits seit einigen Tagen für Diskussion.