33 Migranten wegen Grenzsturm auf Melilla verurteilt
Nach dem Massenansturm auf die Grenzanlage der spanischen Exklave Melilla hat die marokkanische Justiz 33 afrikanische Migranten zu Haftstrafen verurteilt.
Nach dem Massenansturm auf die Grenzanlage der spanischen Exklave Melilla hat die marokkanische Justiz 33 afrikanische Migranten zu Haftstrafen verurteilt.
Nach dem Ansturm auf den Grenzzaun von Melilla gab es in Spanien Demonstrationen mit einigen Tausend Menschen. Linke und afrikanische Migranten forderten offene Grenzen. Die Rechtspartei VOX warnt hingegen vor einer „Invasion“ und fordert militärischen Grenzschutz.
Auf einen entsprechenden Gesetzesentwurf einigte sich die linke Regierungskoalition. Spanien führt zudem als erstes EU-Land einen Sonderurlaub bei heftigen Regelbeschwerden ein.
Spanien will es Frauen, die unter starken Menstruationsbeschwerden leiden, ermöglichen, drei Tage lang zu Hause zu bleiben. Die Regierung ist sich aber noch uneinig.
Die spanische Gleichstellungsministerin und der spanische Verbraucherschutzminister sehen in stereotypem Spielzeug die Wurzel der Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Mit dem neuen Gesetz für geschlechtsneutrale Werbung wollen sie nun dagegen vorgehen.
Erneut gab es eine Großstörung im europäischen Stromnetz. Auf der Iberischen Halbinsel waren rund zwei Millionen Menschen betroffen.
In diesem Jahr kamen um 1.000 Prozent mehr Migranten als im Vorjahr mit Booten auf den Kanaren an.
In Mülheim an der Ruhr eskalierte am Donnerstag die Abschiebung einer libanesischen Familie.
Neuerlich schafften es mindestens 155 Migranten, den sechs Meter hohen, doppelten Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta zu überschreiten.
Italiens Innenminister Matteo Salvini reagierte empört auf den Beschluss und warf der sizilianischen Justiz vor, gegen den Willen der Regierung zu handeln.