Kirchen: CDU-Asylpolitik bricht mit christlichem Menschenbild
Die CDU will ein Konzept für eine Drittstaatenregelung in ihr neues Grundsatzprogramm aufnehmen. Kirchenvertreter haben nun aber ihre Bedenken geäußert.
Die CDU will ein Konzept für eine Drittstaatenregelung in ihr neues Grundsatzprogramm aufnehmen. Kirchenvertreter haben nun aber ihre Bedenken geäußert.
Laut einer neuen Studie weist ein erheblicher Teil der angehenden islamischen Religionslehrer fundamentalistische und antijüdische Tendenzen auf. Das hat auch Folgen für die Zukunft, denn diese Studenten werden bald als Lehrer arbeiten und damit Einfluss auf die religiöse Erziehung von Kindern nehmen.
Die Gruppe „Why Islam“ hat kürzlich in mehreren niederländischen Städten eine groß angelegte Koranverteilaktion durchgeführt, um nach eigenen Angaben den interkulturellen Dialog zu fördern und Islamophobie zu bekämpfen.
In vielen Ländern werden Kirchen nicht nur für den Gottesdienst genutzt, sondern immer häufiger auch für andere Veranstaltungen. Manche dieser Veranstaltungen mögen dem einen oder anderen allerdings befremdlich erscheinen.
In der Sendung „Hart aber fair“ diskutierten vor wenigen Tagen unter anderem die Journalistin Khola Maryam Hübsch und der CDU-Politiker Mario Voigt über die Frage, ob Deutschland eine konservative Wende braucht. Thema war auch die islamistische Demonstration in Hamburg am vergangenen Wochenende. In seinem Kommentar für FREILICH kritisiert Julian Marius Plutz unter anderem die Relativierungsversuche von Hübsch.
Latife Arab gehörte lange Zeit einer Familie an, die für schwere Straftaten bekannt war. In ihrem Buch erzählt sie, wie sie gequält und zwangsverheiratet wurde, wie Kriminalität zum Alltag wurde, aber auch, wie es ihr gelang, mit ihren Kindern aus diesen Strukturen auszubrechen.
Bereits im Vorfeld der Demonstration am vergangenen Samstag in Hamburg, bei der unter anderem das Kalifat als „Lösung“ propagiert wurde, forderte die CDU in der Hamburger Bürgerschaft ein Verbot der Gruppierung, die zu der Demonstration aufgerufen hatte. Diesem Antrag stimmte jedoch nur die AfD zu.
Die AfD ist mit ihrer Forderung nach einem Minarettverbot in Bayern gescheitert. Der Landtag begründete seine Ablehnung des Gesetzentwurfs damit, dass ein generelles Minarettverbot einer bundesgesetzlichen Regelung bedürfe und die Religionsfreiheit einschränke.
In den vergangenen Monaten war die Gruppe „Muslime Interaktiv“ bereits mehrfach in Erscheinung getreten und hatte immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Nun nahmen über 1.000 Personen an einer Demonstration in Hamburg teil, zu der die Gruppe aufgerufen hatte, um gegen die „Wertediktatur“ und für ein Kalifat zu demonstrieren.
In wenigen Monaten stehen in Deutschland wichtige Landtagswahlen an, bei denen die AfD laut Umfragen große Chancen auf gute Ergebnisse hat. Dieser mögliche Erfolg beunruhigt viele Menschen, weshalb insbesondere seit Februar wieder vermehrt dazu aufgerufen wird, sich gegen die AfD zu positionieren. Nun hat sich auch der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse zu Wort gemeldet.