Frankreich: „9. Akt“ der Gelbwestenproteste
Die sogenannten „Gelbwesten“ protestieren seit Mitte November gegen die Politik Macrons. Heute gehen die Proteste bereits in die neunte Runde.
Die sogenannten „Gelbwesten“ protestieren seit Mitte November gegen die Politik Macrons. Heute gehen die Proteste bereits in die neunte Runde.
Trotz der angespannten Sicherheitslage und Macrons Forderung nach Zurückhaltung wollen heute wieder tausende „Gelbwesten“ auf die Straße gehen und demonstrieren.
Zehntausende Sicherheitskräfte sollen bei den heutigen „Gelbwesten“-Protesten eine Eskalation verhindern. Auch Ein Prozent ist heute in Paris, um sich ein Bild von der Lage zu machen und dort zu filmen.
Die Protestbewegung der Gelbwesten konnte in ihrem Kernziel einen Etappensieg erringen. Die für 1. Jänner geplante Erhöhung der Ökosteuer auf fossile Treibstoffe kommt vorerst nicht.
Die Bevölkerung Frankreichs ist von der Politik Emmanuel Macrons enttäuscht und geht nun schon seit mehreren Tagen auf die Straße, um zu protestieren.
Am Sonntagabend kam es in Paris zu einer Messerattacke, bei der ein Mann mehrere Personen angriff und teils schwer verletzte. Er wurde von der Polizei festgenommen.
Im Land des frischgebackenen Fußball-Weltmeisters Frankreich kam es am Sonntagabend während der Feierlichkeiten zu schweren Ausschreitungen. Während hunderttausende Menschen friedlich den 4:2-Finalsieg der „Les Bleus“ gegen die kroatische Auswahl bejubelten, sorgten Randalierer mit Plünderungen und Unruhen für negative Schlagzeilen.
Am Samstagabend kam es im Zentrum von Paris zu einem Messerangriff mit einem Toten und mehreren Verletzten. Zeugenberichten zufolge schrie der Attentäter dabei „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“). Die Polizei geht von einem islamistischen Anschlag aus.