Mittelmeer-NGO: Sea-Watch 3 sucht Hafen für 65 Migranten
Salvini reagierte umgehend und warnte die Sea-Watch davor, sich italienischem Hoheitsgewässer zu nähern.
Salvini reagierte umgehend und warnte die Sea-Watch davor, sich italienischem Hoheitsgewässer zu nähern.
Die „Mare Jonio“ hatte 49 Migranten an Bord, bei denen es sich ausschließlich um Männer handelte. Gegen die Crew wird nun eine Untersuchung wegen Begünstigung der illegalen Migration eingeleitet.
Matteo Salvini hält die Häfen für die „Sea-Watch 3“ weiterhin geschlossen und denkt nun an eine Klage wegen Begünstigung der Schlepperei.
Die NGO „Sea Eye“ hat vor der libyschen Küste im Mittelmeer 17 Migranten aufgenommen. Nach Libyen zurückschicken will man sie aber nicht.
Der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UN), Filippo Grandi, kritisiert die anhaltende Debatte über die Flüchtlingskrise. In Europa sei die Flüchtlingskrise schlichtweg nicht existent, sondern Ergebnis einer falschen politischen Wahrnehmung, betont Grandi in einem Interview.
Im vergangenen Jahr sorgte ein Schiff für großes Aufsehen im Mittelmeer. Die C-Star war in allen Medien, ganz Europa sprach von der Mission „Defend Europe“. Die Crew wollte das Treiben der sogenannten Flüchtlings-NGOs überwachen. Alexander Schleyer war dritter Offizier an Bord und berichtet im Buch „DEFEND EUROPE – Eine Aktion an der Grenze“ von seinen Erlebnissen.
Für Aufregung sorgt in Frankreich derzeit eine Affäre um illegale Wahlkampfförderung. Der frühere Präsident Nicholas Sarkozy (UMP) soll Unterstützung in Millionenhöhe vom früheren libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi für seinen Wahlkampf im Jahr 2007 erhalten haben. Deshalb wurde der frühere Staatschef nun in Polizeigewahrsam genommen.