„Lambda-Verbot“: Hunderte protestierten gegen Symbolegesetz in Wien
In Österreich wurden die Symbole der Identitären verboten. Dagegen regte sich nun auch Protest auf der Straße.
In Österreich wurden die Symbole der Identitären verboten. Dagegen regte sich nun auch Protest auf der Straße.
Am morgigen Samstag findet in Wien zum zehnten Mal der alljährliche „Marsch für die Familie“ statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Stephansplatz. Dort werden einige Reden gehalten, danach ist wie bereits letztes Jahr ein Marsch zum Ballhausplatz geplant, wo eine Schlusskundgebung stattfinden soll.
Die Bundesregierung hat am Montagvormittag beratende Fachleute am Ballhausplatz begrüßt, um weitere Corona-Maßnahmen zu beschließen. Es kamen aber auch ungebetene Gäste, die vor dem Kanzleramt Aufstellung nahmen, um gegen die Einschränkungen zu demonstrieren.
Martin Rutter ist einer der Hauptorganisatoren der regierungskritischen Corona-Demonstrationen in Österreich. Im TAGESSTIMME-Interview spricht er über die Proteste, ihre Perspektiven und das Verhalten der Behörden.
Nach der Abschlusskundgebung eskalierte die Lage bei den Corona-Protesten. Mehrere Medien reden nun davon, dass ein Versicherungsgebäude „gestürmt“ worden sei. Mit Fakten hat das aber nur wenig zu tun.
Morgen, am 6. März, geht es in Wien wieder auf die Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zu protestieren. Wer dabei ist, ist aktiv. Wer noch etwas mehr macht, ist ein Aktivist.
FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl wird an den Corona-Protesten am kommenden Samstag in Wien teilnehmen. Das teilte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz zum „Corona-Wahnsinn“ mit.
Am kommenden Samstag findet in Wien die nächste Großdemonstration gegen die Corona-Politik der türkis-grünen Regierung statt. Es soll der bisher größte Protest werden.
Die heutige geplanten Corona-Proteste in Graz sind behördlich untersagt. Stattfinden darf hingegen eine linke Demonstration.
Die Proteste gegen Corona zeigen, wie wichtig es ist, dass eine politische Partei die Kritik aufgreift. Sie bestätigen auch, dass es besonders bedeutsam ist, dass die Partei lernt, dass Politik nicht nur im Parlament gemacht wird.