Straßburg: Terrorverdacht erhärtet sich – Attentäter rief ‚Allahu Akbar!‘
Am Tag nach dem verheerenden Angriff auf den Weihnachtsmarkt im elsässischen Straßburg kommen immer mehr pikante Details an die Öffentlichkeit.
Am Tag nach dem verheerenden Angriff auf den Weihnachtsmarkt im elsässischen Straßburg kommen immer mehr pikante Details an die Öffentlichkeit.
Der mutmaßliche Attentäter Salih K. stammt aus dem Sudan und ist vor fünf Jahren nach Großbritannien gekommen. Dem Inlandsgeheimdienst ist er bisher nicht aufgefallen. Das berichten britische Medien.
Djamal Beghal, der „Mentor“ der Attentäter, die im Jänner 2015 mit Anschlägen auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und einen jüdischen Supermarkt Paris heimgesucht hatten, wurde nun nach 17-jähriger Haft aus einem Gefängnis in Rennes freigelassen und nach Algerien abgeschoben. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montag.
In der südbelgischen Stadt Lüttich tötete ein Freigänger am Dienstag zwei Polizistinnen und einen Passanten. Nach der kurzen Geiselnahme einer weiteren Person konnte ein Spezialeinheit den Attentäter erschießen. Ein terroristischer Hintergrund der Tat ist wahrscheinlich, der Mann war den Behörden als islamistischer Gefährder bekannt.
In der kanadischen Stadt Toronto wurde am Montag um 13.30 Ortszeit ein Anschlag mit einem Lieferwagen verübt. Nach ersten Informationen wurden dabei zehn Menschen getötet und mindestens 15 weitere verletzt. Während der Täter festgenommen werden konnte, bleibt das Motiv bislang unklar.
Der Schöffensenat am Wiener Landesgericht hat am Mittwoch drei junge Männer zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt. Die Angeklagten sollen im Sommer 2015 eine IS-Splittergruppe gebildet und einen Terroranschlag auf eine Polizeistation in St. Pölten geplant haben. Die Schuldsprüche sind noch nicht rechtskräftig.