Nach Grenzöffnung: Frontex rechnet mit „Massenmigrationsströmen nach Griechenland“
In den vergangenen Tagen kamen mehrere Tausend Migranten an Griechenlands Grenzen an und wollten diese überqueren.
In den vergangenen Tagen kamen mehrere Tausend Migranten an Griechenlands Grenzen an und wollten diese überqueren.
Nach den jüngsten Angriffen auf syrische Truppen spitzt sich die Lage in Nordsyrien weiter zu. Es droht eine neue Migrationswelle, die Mitteleuropa erreichen könnte. Idlib/Ankara. – Am Donnerstagabend hat die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen „hochgrangigen Verantwortlichen“ gemeldet, dass die Türkei keine Flüchtlinge aufhalten werde, sollte es zu einer Massenflucht aus der syrischen Rebellenhochburg Idlib in die Türkei kommen. Weder der Land- noch der Seeweg, auf dem die syrischen Flüchltinge in Richtung Europa reisen könnten, würden blockiert werden. Es ist möglich, dass man mit dieser Nachricht die Furcht der Europäer vor einer neuen Massenflucht als Druckmittel nutzten möchte, um den Westen zu einem politischen Eingreifen in der Idlib-Krise zu bewegen.
Der AfD-Abgeordnete Frank Pasemann sieht nun „den Weg für Hunderttausende Flüchtlinge frei, zurück in ihre Heimat zu gehen und dort den Wiederaufbau voranzubringen“.
Am Mittwoch erklärte der US-amerikanische Präsident Donald Trump das baldige Ende der Militärkampagne in Syrien. Mehr als 2.000 Soldaten sind dort derzeit noch stationiert.
Am Dienstag erließ der syrische Präsident Baschar al-Assad eine Generalamnestie für alle syrischen Armeedeserteure im In- und Ausland. Beobachtern zufolge soll dies in vielen Fällen einen Anreiz zur Rückkehr von Bürgerkriegsflüchtlingen schaffen.
Ob man sich darüber freuen dürfe, dass die Ehefrau von Syriens Präsidenten Baschar al-Assad an Brustkrebs erkrankt ist, fragt ein BILD-Redakteur. Auf Twitter schlägt der BILD nun eine Welle der Entrüstung entgegen.
Russland hat den USA eine Zusammenarbeit vorgeschlagen, damit syrische Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Das meldete die russische Nachrichtenagentur Tass am vergangenen Freitag.
Am Montag ließ die syrische Regierung verkünden, die vollständige Kontrolle über die Hauptstadt Damaskus und die Vororte übernommen zu haben. Nach unbestätigten Verhandlungen mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verlassen deren Kämpfer die von ihnen besetzten Gebiete im Süden von Damaskus.
Islamisten hätten in Duma Chlorbehälter aufgestellt und nur darauf gewartet, dass die syrische Luftwaffe angreift. Damit sollte ein Giftgasangriff der syrischen Regierung inszeniert werden. Das will ZDF-Korrespondent Uli Gack von vielen Menschen aus Duma geschildert bekommen haben.
Letzte Nacht haben die USA, Frankreich und Großbritannien Raketen auf Damaskus abgefeuert. Das US-Verteidigungsministerium betont, dass nur drei lokal begrenzte Ziele angegriffen wurden. Russland kündigt Konsequenzen an.