Wiener Akademikerball: Hofer weist auf Bedeutung der Korporationen hin
In Wien demonstrierten gestern linke Akteure gegen den Akademikerball, der auch von führenden FPÖ-Parteimitglieder wie etwa Bundesparteiobmann Norbert Hofer besucht wurde.
In Wien demonstrierten gestern linke Akteure gegen den Akademikerball, der auch von führenden FPÖ-Parteimitglieder wie etwa Bundesparteiobmann Norbert Hofer besucht wurde.
Am Freitag, den 24. Jänner, fand in der Wiener Hofburg der traditionelle Akademikerball statt. Die Festrede hielt Universitätsrat Dipl.-Ing. Hannes Hundegger (Alter Herr der Leobener akademischen Burschenschaft Leder). Als erstes Medium veröffentlicht Die Tagesstimme im Folgenden die gesamte Rede:
Die grüne Abgeordnete Eva Blimlinger teilte bei der Sitzung des Nationalrates kräftig gegen alle möglichen Akteure des patriotischen Lagers aus.
Gegen den Wiener Akademikerball wollen neben der „Offensive gegen Rechts“ auch die „Omas gegen Rechts“ demonstrieren.
Am Samstag fand der 68. Akademikerball in Graz statt. Das neue Heft von Recherche D beschäftigt sich mit Marktwirtschaft und Sozialpolitik. Und Ende Jänner spricht Stefan Magnet beim Wochenblick-Clubabend über die „Lage 2020“.
Rund 800 Gäste tanzten und feierten am vergangenen Wochenende stilvoll im Grazer Congress, während rund 150 Demonstrationsteilnehmer gegen die Traditionsveranstaltung demonstrierten.
„Engelbergs zwischen den Zeilen herauslesbare Forderung, manche Bürger von einer Teilnahme am Ball auszuschließen, halte ich für demokratiepolitisch bedenklich“, kontert Guggenbichler (FPÖ).
Der Ausschluss von Burschenschaftern, die mit Band und Mütze erscheinen, soll dazu dienen, „allen Teilnehmern eine freie und offene Diskussion in einer entspannten Atmosphäre zu ermöglichen“.
An den kommenden Wochenenden werden Österreichs Verbindungsstudenten in Linz, Graz und Wien traditionellerweise wieder ihr Tanzbein schwingen.
Das WDR-Satire-Lied „Oma ist ’ne Umweltsau“ sorgt für einige Proteste in Köln. In den kommenden Wochen finden drei wichtige Bälle der österreichischen Studentenverbindungen statt. Und das rechte Milieu diskutiert über die neue türkis-grüne Bundesregierung.