„Scheiße im Kopf“: Politologe beschimpft AfD-Wähler
Der deutsche Politikwissenschaftler und Demokratieforscher Michael Lühmann sorgte mit einer umstrittenen Aussage über das Wahlergebnis in Sachsen für einige Aufregung.
Der deutsche Politikwissenschaftler und Demokratieforscher Michael Lühmann sorgte mit einer umstrittenen Aussage über das Wahlergebnis in Sachsen für einige Aufregung.
Eine Woche, nachdem ein Wahlhelfer in Brandenburg mit der Behauptung, er hätte Stimmen für die AfD stattdessen den Grünen zugeschlagen, für Aufsehen sorgte, stellt sich die Lage nun plötzlich ganz anders dar.
Während die linken Parteien bei den Arbeitern immer weiter an Stimmen verlieren, kann die AfD gerade dort punkten. In Sachsen und Brandenburg wählten über 40 Prozent der Arbeiter die patriotische Partei.
Einer ersten ARD-Prognose zufolge kann die AfD sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg stark zulegen. In Sachsen liegt die Partei demnach bei 27,5 Prozent, in Brandenburg bei 22,5 Prozent der Wählerstimmen.
Aufgrund „parteischädigenden Verhaltens“ hat das Bundesschiedsgericht der Partei den Ausschluss von Doris von Sayn-Wittgenstein aus der Alternative für Deutschland (AfD) beschlossen.
Am Sonntag wird das sächsische Volk seine neuen Vertreter für den Landtag wählen. Im Interview mit der Tagesstimme spricht AfD-Spitzenkandidat Jörg Urban über die Ziele seiner Partei – und darüber, weshalb der Geist von 1989 heute wichtiger denn je ist.
Bei der #Unteilbar-Demo in Dresden sollen laut den Veranstaltern etwa 35.000 Menschen teilgenommen haben. Am Rande der Veranstaltung wurden offenbar AfD-Wahlplakate zerstört.
Beitrag zuletzt aktualisiert um am 1.9.2019, 12:40 Uhr.
Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, dem Kritiker immer wieder unterstellen, mit der AfD zu kokettieren, erklärte nun, dass er die patriotische Partei als „politischen Gegner“ sieht.
Der frühere sozialdemokratische Bundestagspräsident Wolfgang Thierse rät den Bürgern in Brandenburg, Sachsen und Thüringen von einer Wahl der patriotischen AfD ab.