Sea-Watch 3 wieder im Mittelmeer unterwegs
Nach einer achtmonatigen Pause ist die Sea-Watch 3 nun wieder im Mittelmeer unterwegs.
Nach einer achtmonatigen Pause ist die Sea-Watch 3 nun wieder im Mittelmeer unterwegs.
Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt: Überall in Europa sind die Grenzen dicht, vielerorts kommt niemand ohne Test hindurch. Nicht zu gelten scheint dies allerdings für die europäische Außengrenze – denn nun landete neuerlich ein Schiff einer Asyl-NGO mit über 400 Migranten in Sizilien.
Die Regierung in Rom hatte die Aufnahme von Migranten von verschiedenen privaten Schiffen wiederholt verzögert, dann aber doch die Freigabe zum Einlaufen gegeben.
Das Schiff soll spätestens Anfang Februar einsatzbereit sein, so das selbsterklärte Ziel des Bündnisses.
Trotz der weltweiten Corona-Krise stach die „Alan Kurdi“ wieder in See. Für den Vorsitzenden der Organisation „Sea-Eye“ grenzt das an ein „Wunder“.
Die deutsche Mittelmeer-NGO plant aktuell eine eigene Akademie zur Ausbildung von „Seenotrettern“ und kritisierte bei einer Mitgliederversammlung die internationale Staatengemeinschaft.
Wie zu erwarten war, zeigten sich ÖVP und Grüne beim Thema Migration teilweise uneinig.
In den vergangenen Tagen haben wieder mehrere Schiffe von Mittelmeer-NGOs Migranten aufgenommen.
Mit den Spenden will das Bündnis „United 4 Rescue“ ein Schiff anschaffen, das man dann der Mittelmeer-NGO „Sea-Watch“ zur Verfügung stellen will.
Vom neuen Flaggenstaat Deutschland erwarte man sich eine konstruktive Zusammenarbeit, „in der die deutsche Regierung ihre Verantwortung ohne politische Einmischung voll wahrnimmt“, so ein Sprecher der NGO.