Türkei schiebt IS-Anhängerinnen nach Deutschland ab
Am Donnerstag hat die Türkei zwei als IS-Anhängerinnen geltende Frauen samt ihren Kindern nach Deutschland abgeschoben.
Am Donnerstag hat die Türkei zwei als IS-Anhängerinnen geltende Frauen samt ihren Kindern nach Deutschland abgeschoben.
Am heutigen Mittwochmorgen kam es in mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen zu Hausdurchsuchungen bei mutmaßlich terrorbereiten Islamisten.
Heute Abend dürfte in Graz ein Urteil im Prozess gegen mehrere mutmaßliche Dschihadisten fallen.
Am Montag wurde die 41-Jährige Songül G. wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung in Bremen zu einer Haftstrafe verurteilt.
Eine der beiden mutmaßlichen IS-Anhängerinnen, die von der Türkei nach Deutschland abgeschoben wurden, ist in Frankfurt festgenommen worden. Kanzlerin Merkel sieht keinen Grund zur Sorge.
Insgesamt werden neun Personen nach Deutschland gebracht. Da kein Haftbefehl gegen die mutmaßlichen IS-Anhänger vorliegt, bleiben sie jedoch vermutlich zumindest vorerst auf freiem Fuß.
„Für mich heißt Dschihad, dass ich sauber bin, faste und bete“, erklärte einer der Angeklagten im aktuellen Grazer Dschihadistenprozess.
Am fünften Verhandlungstag wurde mit der Befragung von Zeugen begonnen.
Am Mittwoch war der Schriftführer des Linzer Glaubensvereins am Wort, der ein Kalifat aufgrund des islamischen Rechts grundsätzlich gut fände. „Aber ich glaube, dass das in Österreich nicht kommt“, sagte er.
In Norddeutschland gab es am Mittwochmorgen eine Razzia an verschiedenen Orten in mehreren Objekten. Die Vorwürfe gehen in Richtung Terrorfinanzierung.