Großbritannien will Asylverfahren nach Ruanda auslagern
Premierminister Boris Johnson will mit dem Abkommen, das Innenministerin Priti Patel am Donnerstag in Ruanda unterzeichnen sollte, die illegale Migration über den Ärmelkanal deutlich eindämmen.
Premierminister Boris Johnson will mit dem Abkommen, das Innenministerin Priti Patel am Donnerstag in Ruanda unterzeichnen sollte, die illegale Migration über den Ärmelkanal deutlich eindämmen.
Die britische Regierung will der Krise mit erhöhten Strafen für Schlepper und einer schärferen Asylgesetzgebung Herr werden.
In Großbritannien sollen nun auch die letzten verbliebenen Corona-Maßnahmen fallen.
Grund für die Kehrtwende ist neben dem milden Verlauf bei Omikron auch die Angst vor einem massiven Schwund des Personals.
Die neuesten Zahlen der WHO zeigen, dass die weltweite Inzidenz in den vergangenen sieben Tagen langsamer gewachsen ist als zuvor. Doch einige Länder in Europa haben sich bereits vor Veröffentlichung des aktuellen Wochenberichts dazu entschlossen, ihre Corona-Maßnahmen zu lockern.
Vergangene Woche wurde bei den Migrantenankünften bereits zum vierten Mal in diesem Jahr der Tagesrekord gebrochen.
Eine der Maßnahmen ist etwa die Ausweitung des Einsatzes von GPS-Trackern bei aus der Haft entlassenen Dieben, Einbrechern und Räubern.
Der britische Musiker möchte künftig keine Konzerte mehr an Orten geben, wenn dort eine Teilnahme nur mit Impfpflicht möglich ist.
Laut offiziellen Angaben sollen in diesem Jahr bereits knapp 8.000 Migranten über den Ärmelkanal nach Großbritannien gekommen sein.
Damit will die britische Regierung verstärkt gegen die zuletzt deutlich gestiegene Migration über den Ärmelkanal vorgehen.