Ein Social-Media-Verbot für unter 14- oder 16-Jährige wird gerne als Fürsorge verkauft. Gerade ältere konservative Bürger klatschen begeistert zu diesen Plänen der Regierenden. Schutz klingt immer gut und speziell, wenn es einen selbst doch nicht trifft. Tatsächlich ist es weder gut gemeint noch gut gemacht – sondern ein durchsichtiger Systemversuch, Kontrolle zurückzugewinnen, die längst verloren gegangen ist. Es ist wie das Modell Erbschaftssteuer, man skandiert so lange, die Reichen sollen zahlen, bis die Todessteuer der Einheitsparteien auch in die eigene Tasche greift, denn ein sozialistisches System hat sich noch nie mit etwas begnügt. Es will immer mehr, bis nichts mehr da ist.
Ein Verbot, das an der Realität scheitert
Denn die Realität ist simpel: Dieses Verbot wird nicht funktionieren. Punkt. Jeder 14-Jährige weiß heute, wie man Altersgrenzen umgeht. Falsches Geburtsdatum eingeben, VPN aktivieren, Zweitaccount erstellen – das dauert keine fünf Minuten. Wer glaubt, man könne eine Generation, die mit dem Smartphone aufgewachsen ist, per Gesetz aus dem Netz verbannen, offenbart vor allem eines: völlige Ahnungslosigkeit. Ein Blick ins Ausland bestätigt das. In Frankreich wird an Alterskontrollen gebastelt, in Australien testet man Identitätsprüfungen. Das Ergebnis ist überall gleich: Jugendliche bleiben online – nur eben mit Tricks. Verbote schaffen keine Realität, sie schaffen Umgehungsstrategien.
Und genau hier liegt der eigentliche Kern. Denn wenn ein Verbot nicht durchsetzbar ist, stellt sich die Frage: Warum wird es trotzdem forciert? Die Antwort ist unbequem: Weil es nie um Jugendschutz ging. Sondern um totale Überwachung aller. Damit solche Regeln überhaupt greifen könnten, braucht es eine flächendeckende Altersverifikation. Heißt: Jeder Nutzer muss sich ausweisen. Klarnamen, Dokumente, Datenabgleich. Anonymität wird abgeschafft, das Internet zur registrierten Zone umgebaut. Jeder Klick nachvollziehbar, jede Meinung zuordenbar. Die Jugendlichen sind dabei nur das Einfallstor. Gemeint sind alle Bürger und speziell die Unbequemen, Kritiker, Querdenker, Oppositionellen.
Vom Jugendschutz zur digitalen Totalerfassung
Die Widersprüche springen dabei ins Auge: Ein 14-Jähriger soll laut politischem Mainstream alt genug sein, um tiefgreifende Entscheidungen über seine Identität zu treffen – inklusive Geschlechterwechsel, teilweise sogar ohne Zustimmung der Eltern. Aber für Social Media? Da fehlt plötzlich die Reife. Mit 16 darf man wählen, aber sich vorher nicht umfassend informieren, weil man zu unreif dafür sein soll? Diese Logik ist nicht nur widersprüchlich, sie ist entlarvend. Es geht nicht um Schutz, sondern um Steuerung.
Denn: Die etablierten Kräfte haben die Deutungshoheit verloren. Junge Menschen informieren sich nicht mehr primär über klassische Medien, sondern über Soziale Netzwerke. Dort entstehen Meinungen, dort werden Narrative hinterfragt – oft schneller, direkter und unbequemer, als es den alten Strukturen lieb ist. Unzensiert, ohne politische Belehrung durch überwiegend linke Aktivisten im Journalismustarnmantel.
Das Netz ist nicht mehrheitlich links und das stört die sozialistischen Einheitsparteien. Warum sollten wahlberechtigte einheimische Jugendliche auch überwiegend links sein? Sie erleben tagtäglich im Alltag, im Schulhof, beim Fortgehen, bei Zukunftsfragen welche vernichtende Wirkung linke Ideologie mit Massenmigration, Bildungsabbau und Schuldenstaat für ihre Zukunft hat. Wer als Einheimischer gemobbt zur Minderheit im Schulhof wird, fühlt sich selten bereichert. Deshalb die totalitäre Reaktion des Systems: Was man nicht mehr kontrollieren kann, versucht man zu regulieren. Oder gleich ganz einzuschränken, zu verbieten.
Widersprüche eines Systems im Kontrollverlust
Dabei gäbe es längst mit bestehenden Gesetzen genug zu tun. Islamistische Hetze ist verboten – wird aber viel zu selten konsequent verfolgt. Gewaltaufrufe bleiben online, ohne ernsthafte Folgen. Gleichzeitig rückt wegen eines schlechten Witzes oder eines geschmacklosen Memes plötzlich die Polizei an, als ginge es um Schwerverbrechen. Prioritätensetzung nach dem Prinzip: Lautstärke und Einschüchterung, statt Gefahr.
Auch beim Thema „Wahrheit“ haben Staat und alte Medien kein Monopol wie behauptet. Während der Coronazeit wurden Inhalte als „Fake News“ diffamiert, die sich später zumindest teilweise als zutreffend herausstellten. Ähnlich bei Migration oder Energiepolitik. Wer also entscheidet, was freie Bürger wo sehen dürfen – und was nicht? Und vor allem: mit welcher Trefferquote? Wer die Struktur und das Personal der staatlich finanzierten Anti-Fake-News-Stellen kennt, fühlt sich wie auf einem ANTIFA-Workshop, nur dass diese Blockwart- und Denunziationsstellen von den Einheitsparteien mit Millionen Steuergeldern finanziert werden.
Wenn es tatsächlich um Jugendschutz ginge, würde man andere Maßnahmen setzen. Plattformen mit eindeutig nicht jugendfreien Inhalten wären strikt abgesichert. Stattdessen konzentriert man sich auf Netzwerke, die ohnehin bereits streng moderiert sind. Das wirkt nicht wie Schutz – sondern wie gezielte Einflussnahme. Wollte man wirklich Jugend schützen, würde man YouPorn für Jugendliche unzugänglich machen, nicht YouTube.
Selektive Kontrolle und technische Illusionen
Und dann ist da noch die Umsetzung. Die bisherigen Vorschläge lesen sich wie ein Wunschzettel ohne technische Grundlage. Altersverifikation im großen Stil? Datenschutzkonform, fälschungssicher und gleichzeitig praktikabel? Wer das ernsthaft glaubt, hat entweder nie mit IT zu tun gehabt – oder hofft, dass es niemand genauer hinterfragt. Am Ende bleibt ein klares Bild: Ein Verbot, das nicht funktioniert. Eine Begründung, die nicht trägt. Und eine Maßnahme, die vor allem eines schafft – mehr Kontrolle über alle.
Es sind selten die großen Schritte, mit denen Freiheit eingeschränkt wird. Es sind die kleinen, scheinbar harmlosen. Ein Verbot hier, eine Registrierung dort. Immer gut begründet, immer alternativlos. Bis man sich irgendwann fragt, wann aus dem freien Netz ein systemüberwachter Raum, eine Deutsche Demokratische Online-Republik geworden ist. Warum niemand rechtzeitig widersprochen hat, bis es zu spät war, sie vor Deiner Haustüre standen und Dich keine freie Öffentlichkeit mehr schützen konnte.





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