Lenin-Ehrung trotz Krise: KPÖ sorgt in Graz für Kritik
Umstrittene Social-Media-Beiträge der KPÖ und der KJÖ haben in Graz für politische Spannungen gesorgt. Kritiker sehen darin eine Verharmlosung der kommunistischen Gewaltgeschichte.
Umstrittene Social-Media-Beiträge der KPÖ und der KJÖ haben in Graz für politische Spannungen gesorgt. Kritiker sehen darin eine Verharmlosung der kommunistischen Gewaltgeschichte.
Feindbilder beeinflussen die Wahrnehmung von Konflikten durch Gemeinschaften und die Ausrichtung ihrer Identität. Der Wandel vom persönlichen Gegner zum anonymen politischen Feind verändert insbesondere die Logik des Handelns.
Tesla-Chef Elon Musk träumt von einer Besiedlung des Mars. In seinem utopischen Roman „Der rote Stern“ beschrieb der russische Schriftsteller und Philosoph Alexander Bogdanow bereits 1907 ein ähnliches Szenario, wie der russische Autor Ilia Ryvkin in seiner Rezension für FREILICH feststellt.
Seit mehr als einem Monat wird in Russland über den Namen des Philosophen Iwan Iljin gestritten und darüber diskutiert, ob er ein Faschist war oder nicht. Sogar die nach ihm benannte Höhere Politische Schule der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften steht deshalb in der Kritik. In seinem Kommentar für FREILICH zeichnet Ilia Ryvkin in groben Zügen den Weg des Denkens von Iljin nach, indem er den Stationen seines Lebens und Schaffens folgt.
Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland (MLPD) will eine Leninstatue vor ihrer Zentrale in Gelsenkirchen platzieren. Nachdem vorerst ein Baustopp seitens der Stadt verhängt wurde, kippte ein Gericht diesen nun.